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Donnerstag, 23. Oktober 2014
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Ben Chaplin
Ben Chaplin
Die Tore der Welt

Der Brite Ben Chaplin hat sich als smarter Nebendarsteller einen Namen in Hollywood gemacht. Nun ist er als Ritter in der Ken-Follett-Verfilmung „Die ­Tore der Welt“ zu sehen.

 

Er sieht selbst hervorragend aus und hat das Talent, die Kollegen an seiner Seite glänzen zu lassen: Der britische Schauspieler Ben Chaplin hat sich langsam aber sicher einen Namen in Hollywood gemacht. Über die Jahre sind bereits viele Stars in den Genuss gekommen, an seiner Seite zu drehen. Dem breiten Publikum fiel Ben Chaplin das erste Mal in „Lügen haben lange Beine“ auf, wo er die Tarantino-Muse Uma Thurman strahlen ließ. Später arbeitete er mit Sandra Bullock, Nicole Kidman, Anthony Hopkins, Sean Penn und vielen anderen großen Namen in Hollywood zusammen, wenn auch meistens als Nebendarsteller.

Trotz seiner Erfolge in internationalen Produktionen wie „Der schmale Grat“ (1998), „Birth­day Girl“ (2001) oder „Ich und Orson Wells“ (2008) blieb Ben Chaplin lange ein Geheimtipp, ein Talent der zweiten Reihe. Passend dazu verzichtet er bis heute auf einen Wohnsitz in Kalifornien, wo er sich noch immer als Fremden sieht. „Wenn man als Engländer in Los Angeles landet, kommt man sich vor, wie auf dem Mond“, beschrieb Ben Chaplin den Kulturschock eines Europäers an der Westküste der USA. Sich an einem Ort niederzulassen und wirklich heimisch zu werden, passt sowieso nicht zum unsteten Leben eines Schauspielers, findet Chaplin: „Schauspieler zu sein, ist zwar gut bezahlt, dennoch lebt man wie das fahrende Volk vom Zirkus.“

Ben Chaplins Kunst, seine Filmpartner gut aussehen zu lassen, macht ihn auch zur idealen Besetzung an der Seite von Kinderdarstellern. In der Familienkomödie „Mein Freund, der Wasserdrache“ (2007) über das Wesen von Loch Ness und im Drama „Ewiges Leben“ (2010) über einen todkranken Zwölfjährigen gab Chaplin den Vater der jeweiligen Hauptrolle.

Neben seinen Filmen überzeugt Ben Chaplin regelmäßig auf der Theaterbühne, vorzugsweise in seiner britischen Heimat, wo er mit dem Laurence Oliver Award ausgezeichnet wurde. Auch fürs Fernsehen hat Chaplin bereits mehrfach gearbeitet. Die britische Miniserie „Mad Dogs“ aus dem Jahr 2011 wurde von der Kritik mit viel Lob bedacht.

Ab heute ist Ben Chaplin in der Ken-Follett-Verfilmung „Die Tore der Welt“ auf Sat.1 zu sehen. Vier Folgen lang gibt der smarte Brite den geheimnisvollen Ritter Sir Thomas Langley, der nach schrecklichen Erlebnissen seinen Frieden in einem Leben als Mönch sucht.

 
 

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