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Freitag, 19. Dezember 2014
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Helen Mirren
Helen Mirren
State of Play

Erst hat sie mit nackter Haut für Aufsehen gesorgt, dann mit preiswürdigen Darstellungen. Helen Mirrenzeigt ihr Können heute in dem Thriller „State of Play“ im ZDF.

 

Manchmal haben Wahrsagerinnen doch Recht. Eine solche hatte Helen Mirren in jungen Jahren prophezeit, dass sie erst mit Ende 40 erfolgreich sein würde. In der Tat kam der Erfolg langsam, aber gewaltig. Als die Britin Mitte der 80er mit ihrem heutigem Ehemann, dem Regisseur Taylor Hackford nach Los Angeles zog, kannte sie dort niemand: „Die ersten Jahre waren sehr schwierig für mich. Ich war nicht auf Hollywoods C-Liste, ich war auf der Y-Liste.“

Helen Mirren kam 1945 in London als Ilyena Vasilievna Mironova zur Welt. Mit 19 Jahren wurde sie als eine der Jüngsten überhaupt in den ehrenwerten Kreis der Royal Shakespeare Company aufgenommen. Auf der Bühne fiel sie durch erotisch angehauchte Interpretationen ihrer Figuren auf. Ihr Filmdebüt gab sie 1968 als vorwiegend nackte Muse des Malers James Mason in „Das Mädchen vom Korallenriff“. Gar zum Skandal geriet zehn Jahre später der Film „Caligula“, der wegen pornographischer Inhalte auf dem Index landete.

Helen Mirren ging unbeirrt weiter ihren Weg und wurde 1985 erstmals mit dem Darstellerpreis in Cannes für ihre Rolle in „Cal“ ausgezeichnet. Einem größeren Publikum sollte sie aber erst ab 1991 durch die TV-Krimireihe „Heißer Verdacht“ bekannt werden.

Es war schließlich erneut ein Nacktauftritt, der Mirren 2003 den endgültigen internationalen Durchbruch verschafft hat in „Kalender Girls“ über eine Gruppe älterer Damen, die sich für einen Kalender entkleiden.Der Höhepunkt aber kam 2007 mit gleich zwei „Queen“-Rollen. Als Elizabeth II. in „Die Queen“ bekam sie den Oscar und den Golden Globe. Einen zweiten Globe gab es noch obendrauf für den TV-Film „Elizabeth I.“.

Seitdem gilt sie als höfliche Lady schlechthin. Dabei hasst die erklärte Feministin übertrieben steife Höflichkeit: „Ich wurde zwar zur Dame des Britischen Empires ernannt, aber ich rauche Zigarren und habe Tattoos!“ Dass sie auch anders kann, zeigt sie als gnadenlose Chefin des von Russell Crowe gespielten Reporters im Medien-Thriller „State of Play“. Und keine Figur kommt der wahren Mirren wohl so nah wie die der unangepassten Top-Agentin im Actionstreifen „R.E.D.“, dessen Fortsetzung sie gerade dreht. Zuvor ist sie aber im März als Frau von „Hitchcock“ zu sehen, die ihr erneut eine Golden Globe-Nominierung eingebracht hat.

 
 

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