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Donnerstag, 30. Oktober 2014
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Kristin Scott Thomas
© Arte
Kristin Scott Thomas
So viele Jahre liebe ich dich

Kristin Scott Thomas gehört zu den besten Charakterdarstellern Europas. Warum das so ist, zeigt sie heute im Drama „So viele Jahre liebe ich dich“ auf Arte.

 

Strenge, kühle Eleganz und eine Aura des Unnahbaren – so lässt sich die Ausstrahlung von Kristin Scott Thomas am ehesten beschreiben. Wahrscheinlich liegt hier auch der Grund, warum sie häufig als Adelige oder Angehörige der sozialen Oberschicht auf der Leinwand zu sehen ist. Doch die Schauspielerin hat weitaus mehr zu bieten.

Am 24. Mai 1960 im englischen Cornwall geboren, ging die Älteste von fünf Geschwistern mit 19 Jahren als Au-Pair nach Paris, wo sie eine Schauspielausbildung absolvierte. Der Werdegang von Kristin Scott Thomas lässt sich sehr schön an den verschiedenen Nominierungen nachvollziehen, die sie im Laufe ihrer Karriere erhielt. Ihr Filmdebüt feierte sie 1986 in dem mit „Goldenen Himbeeren" überhäuften Melodram „Unter dem Kirschmond“ von und mit Popsänger Prince. Auch Kristin Scott Thomas wurde als „Schlechteste Newcomerin“ und „Schlechteste Nebendarstellerin“ für den Negativpreis vorgeschlagen. Doch davon ließ sich die Darstellerin nicht entmutigen – zu Recht. Zehn Jahre und einige Filme später stand sie wieder auf einer Nominierungsliste. Diesmal ging es allerdings um „Der englische Patient“ und einen Oscar sowie Golden Globe in der Kategorie „Beste Schauspielerin“.

Danach folgten Hauptrollen in renommierten Filmen wie Robert Redfords „Der Pferdeflüsterer“ (1998) und Robert Altmans „Gosford Park“ (2001). 2008 brillierte Scott Thomas, mittlerweile eine feste Größe im Europäischen Kino, als verurteilte Kindsmörderin in „So viele Jahre liebe ich dich“. Für ihr intensives Spiel erhielt sie unter anderem den Europäischen Filmpreis und eine weitere Golden Globe-Nominierung.

Außerdem zieht es die Mutter von drei Kindern immer wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Aktuell kann man sie in London neben Rufus Sewell in dem Harold-Pinter-Stück „Old Times“ bewundern. Auf der Kinoleinwand war Kristin zuletzt in „Lachsfischen im Jemen“, „Bel Ami“ und François Ozons „In ihrem Haus“ zu sehen.

Zu den neuesten Projekten der wandelbaren Mimin zählt die Charles-Dickens-Biografie „The Invisible Woman“ von und mit Ralph Fiennes. Außerdem wird sie bald als skrupellose Drogenbaronin und Mutter von Hollywoodstar Ryan Gosling in dem Rachedrama „Only God Forgives“ von „Drive“-Regisseur Nicolas Winding Refn zu sehen sein.

 
 

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