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Montag, 16. Januar 2017
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Kritik: Selbstgespräche - mit Konstantin Pfau
Kritik: Selbstgespräche - mit Konstantin Pfau
Pfauenhaft

Olli Dittrich schlüpft in seinem Jahresrückblicks-Talk "Selbstgespräche - mit Konstantin Pfau" in vier schillernde Rollen.

 

Vierfach herausgeputzt

Olli Dittrich ist zweifelsohne eine der schillerndsten Persönlichkeiten im deutschen Fernsehen. Für seinen Jahresrückblicks-Talk hat sich der Humorist prächtig herausgeputzt - und das gleich vierfach! Als schwäbelnder Erfolgsautor (Bestseller: "Hegel to go") und Honorarprofessor Konstantin Pfau interviewt er sich selbst zu einigen der drängendsten Fragen des vergangenen Jahres.

Die illustren, von Dittrich mit viel Liebe zum Detail gespielten Gäste: der Deutsch-Libanese Youssef al Bustani, der Brite Michael Trevor Pitchford und Ex-Türkei-Botschafter Jörn-Philipp Echternach. Es geht um Integration via Til-Schweiger-Synchronisation, die mysteriöse Krankheit "Morbus Auris" als Ursache des Brexits und die deutschen Beziehungen zur Türkei.

Persiflage des TV-Talks

Die "Selbstgespräche" sind der sechste Teil von Dittrichs WDR-TV-Zyklus, zu dem unter anderem "Schorsch' Aigner - der Mann, der Franz Beckenbauer war" gehört. Zwar dauert es ein wenig, bis Dittrichs Maskenspiel diesmal zündet, trotzdem liefert er großartiges Fernsehen.

Denn natürlich persifliert er die Gesprächskultur im TV. Und wenn Botschafter Echternach immer wieder betont: "Wir befinden uns in einem Dialog auf der Suche nach tragfähigen Lösungen", beschleicht den Zuschauer die leise Ahnung, dass so manche TV-Runde viel von einem pfauenhaften Selbstgespräch hat.

Autor: Björn Sommersacher

 
 

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