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Montag, 16. Januar 2017
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Kritik: Spuren der Rache
Kritik: Spuren der Rache
Familiensache

Heiner Lauterbach und seine Tochter Maya liefern im ansonsten etwas langatmigen Zweiteiler "Spuren der Rache" eine solide Leistung ab.

 

Zweimal Lauterbach

Die ARD trumpft zum Jahresbeginn mit einem besonderen Coup auf: In dem zweiteiligen Thriller "Spuren der Rache" sind Altstar Heiner Lauterbach und seine 14-jährige Tochter Maya in den beiden Hauptrollen zu sehen. Das ist dann allerdings auch fast schon das Spannendste an der Produktion.

Vater Lauterbach gibt den gerade in den Ruhestand verabschiedeten BKA-Mann Frank Hennings, der Frau und Tochter bei einem Anschlag verliert. Da die Polizei die Ermittlungen einstellt, forscht er selbst nach und findet heraus, dass eine Spur zum Täter nach Marokko führt. Dort schleicht er sich ins Haus des mutmaßlichen Drahtziehers ein, getarnt als neuer Hauslehrer für dessen Tochter Yasmin (Maya Lauterbach). Doch bevor Frank Rache nehmen kann, kommt es zu einer blutigen Schießerei, der alle außer den Lauterbachs zum Opfer fallen.

90 Minuten zu viel

Maya Lauterbach liefert eine solide Leistung ab. Zuweilen etwas zu altklug, schafft sie es, neben ihrem routinierten Vater nicht zu verblassen. Der zum alternden Actionhelden mutierte Feingeist hat auch in Todesangst noch Zeit für richtige Grammatik: Als Yasmin feststellt, dass die Notizen ihres Vaters keinen Sinn "machen", erwidert er: "Sinn wird nicht gemacht, der ergibt sich".

Im Film übrigens nicht immer. Als 90-Minüter wäre der "Homeland"-Verschnitt eine runde Sache, auf 180 Minuten gedehnt wirkt er reichlich zäh.

Autor: Susanne Bald

 
 

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