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Dienstag, 21. Februar 2017
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Kritik: Auf Leben und Tod
Kritik: Auf Leben und Tod
Gut zu verfolgen

Die BBC-Doku "Auf Leben und Tod" zeigt, dass der Platz an der Spitze der Nahrungskette auch mit etlichen Entbehrungen verbunden ist.

 

Jäger und Gejagte

Die kompromisslosen Lebensbedingungen der Wildnis wurden bereits in unzähligen Dokus nachgezeichnet. Oft ergibt sich darin ein eindeutiges Bild: Überlegene Raubtiere wie Löwen, Krokodile oder Orkas schnappen sich scheinbar mühelos ihre hilflose Beute. Dass die Verhältnisse in der Natur nicht ganz so eindeutig sind, zeigt Alastair Fothergill in der Doku "Auf Leben und Tod".

Ursprünglich unter dem Titel "The Hunt" für die BBC produziert, führt die Reihe vor Augen, dass die Spitze der Nahrungskette auch mit vielen Entbehrungen verbunden ist. Das wird vor allem an dem Beispiel von Krokodilen verdeutlicht, die mit ihrer erlegten Beute ein ganzes Jahr lang haushalten müssen. Auch die Fehlbarkeit von Großkatzen wird eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Komplexe Duelle

Das Jagdverhalten von Insekten und Spinnen durchleuchtet Fothergill ebenso kritisch und kurzweilig. Die teils comichafte Sounduntermalung und die manchmal überzeichneten Effekte, mit denen viele Szenen ausgeschmückt werden, wirken zwar an der ein oder anderen Stelle etwas zu dick aufgetragen, dennoch bietet die Dokumentation seriöse Einsichten in die komplexen Duelle zwischen Jäger und Gejagten. So werden einige der ältesten und dramatischsten Naturschauspiele wieder in ganz neuem Licht gezeigt. Der zweite Teil folgt am nächsten Montag. Sehenswert!

 
 

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