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BeitragVerfasst am: 03.02.2007 - 19:50  Antworten mit Zitat

James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug
Krimi, USA 1999
Regie: Michael Apted

Darsteller/Sprecher:
Pierce Brosnan (James Bond), Sophie Marceau (Elektra King), Robert Carlyle (Renard), Denise Richards (Dr. Christmas Jones), Robbie Coltrane (Valentin Zukovsky), Judi Dench (M), Desmond Llewelyn (Q), Smantha Bond (Miss Moneypenny), John Cleese (R)
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Filmstar
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BeitragVerfasst am: 03.02.2007 - 19:51  Antworten mit Zitat


Klassischer James Bond mit Pierce Brosnan als 007. In weiterer Hauptrolle Sophie Marceau, bei der ich aber immer die "La Boum"-Filme aus meiner Jugend im Kopf habe. Wink
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DoctorKay
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BeitragVerfasst am: 26.02.2007 - 22:35  Antworten mit Zitat


Völliger Mumpitz.
Zum Glück hat "Casino Royale" den Weg weg von der schnöden Effekt-Orgie geschafft!
Absolut Lächerlich.

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Before time began, there was.... the cube.

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goldfinger
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BeitragVerfasst am: 07.11.2008 - 20:28  Antworten mit Zitat


Die problematischen Dreharbeiten und das leicht rückläufige Ergebnis von "Der Morgen stirbt nie" veranlassten die Bond Produzenten zum Umdenken.Roger Spottiswood war sodann der erste, den dieses Umdenken traf, ihm wurde kein zweiter Regieeinsatz angeboten.Diesen Posten übernahm, zur großen Verwunderung der Öffentlichkeit, der action-unerfahrene Michael Apted, der sich bis dahin durch wohl durchdachte Charakterstudien, wie "Gorillas im Nebel" oder "Nell", einen Namen gemacht hatte.Und allein damit hatte man schon ein Statement über die zukünftige Richtung der Bond Filme gesetzt.
Die nächste Änderung betraf die Autoren.Bruce Feistein, Co-Autor der vorangegangenen beiden Bond-Filme bekam mit dem Autoren-Duo Neal Purvis und Robert Wade Verstärkung durch die britische Independent Film Szene.Und Michael Apteds Frau Dana Stevens kümmerte sich um die Ausarbeitung der weiblichen Figuren.
So verliefen die Dreharbeiten auch relativ unproblematisch und als "Die Welt ist nicht genug" im Winter 1999 in die Kinos kam, präsentierte sich der damlas 19. James Bond Film als gewohnt actionreicher Film, der aber offenkundig Wert auf geschliffene Charaktere legte - und das betraf erstmal auch die Figur des 007 selbst.Brosnans dritter Einsatz als Superspion zeigte erstmals auch eine verletzliche Seite des Agenten, nicht nur, dass sich Bond im spektakulären und ungewohnt langen Teaser eine Verletzung zuzieht, er verliebt sich obendrein auch noch in die Frau, die er beschützen sollte, nur um bald festzustellen, dass sie in Wirklichkeit der Feind ist.Die brilliante letzte Szene zwischen ihm und Elektra macht deutlich, dass Bond ein Mann ist, der alles daran setzt die Welt zu retten, auch wenn ihn dieser Job des letzten Fünkchen Glücks beraubt.Brosnan gehört sicherlich nicht zu den Weltklasseschauspielern, doch seinen Part meisterte er in diesem Film mit Eleganz, Selbstvertrauen und einer glaubwürdigen Darstellung der emotionalen Zwiespälte, die den Agenten Ihrer Majestät beherrschen.Gott sei dank verzichteten die Autoren ebenso auf die unpassenden Oneliner aus dem Vorgänger.Der einzigen Spruch, den Bond hier ablassen darf, verkehrt sich gleich darauf in sein Gegenteil, als der Widersacher sich in letzter Sekunde retten kann.Damit beweist Brosnan sogar eine gehörige Portion Selbstironie und spätestens hier merkt man, wie perfekt er in die Rolle hineingewachsen ist.
Doch, wie heist es immer so schön, ein Bondfilm ist nur so gut, wie die Gegener auf die 007 trifft.Davon ausgehend, dass dieser Satz so zutrifft, dann ist "Die Welt ist nicht genug" einer der besten Bondfilme aller Zeiten.Da wäre zum einen Sophie Marceau, als wunderschöne, aber hinterhältige Öl-Prinzessin.Sie kann zwar nicht so kämpfen, wie Grace Jones oder Famke Jansen, spielt dafür aber umso mehr ihre weiblichen Reize aus, um ihre Machtgier zu befriedigen.Doch in ihrem durchtriebenen Spiel finden sich auch immer wieder zarte Seiten, die ihre Rolle bis zum Schluss undurchschaubar machen.Das Non-plus-ultra dieser Vereinigung des Bösen stellt indes Robert Carlyle dar.Eingeführt wird er als der kompromislose Top-Terrorist, der keinerlei Schmerz verspürt, doch bald schon wird klar, dass auch er nur eine von Elektras Marionetten ist und er seine teuflischen Spiele nur aus Liebe zu ihr durchzieht.Die schauspielerische Größe, zu der sich Carlyle im Verlauf des Films hochschraubt ist schlicht überwältigend.Den Höhepunkt dieser Performance bildet sicherlich seine letzte Szene, in der Bond ihm die Wiedervereinigung mit Elektra in Aussicht stellt und Renard darauf hin dem Tod mit einem Lächeln entgegentritt.Nie zuvor war der Tod eines 007 Wiedersachers so emotionsgeladen und sorgte für soviel Gänsehaut, wie hier.
Leider geht die perfekte Charakterzeichnung etwas spurlos am Bond Girl Denise Richards vorbei, diese darf in erster Linie gut aussehen und einige Actionszenen absolvieren, doch als Atomphysikerin in Top und Shorts mangelt es ihr eindeutig an Überzeugungskraft.Ein weiterer Minuspunkt geht an zwei der Actionszenen.Sowohl die Parachut-Sequenz, als auch der Angriff auf Zukovskys Kaviarfabrik sind solide und rasant umgesetzt, doch beide Szenen wirken grausig aufgesetzt, so als müsse gerade jetzt eben einmal wieder etwas Action kommen.Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen.
Das heist aber nicht, dass Apted nicht in der Lage wäre gute Actionszenen in seinen Film einzubinden.Die Verfolgungsjagd auf der Themse oder auch der Diebstahl des Atomsprengkopfes sind rasant und spannend inszenierte Actionszenen, wie man sie von einem Bondfilm nicht anders erwartet.Doch bei seinem 19. Eisatz wurde eben auch Wert auf eine glaubwürdige Zeichnung des Helden gelgegt.Vom unzerstörbaren Superhelden aus "Der Morgen stirbt nie" wurde hier ein moderner, weil glaubwürdiger Actionheld.Dieses neue Qualitätslevel machte "Die Welt ist nicht genug" zu einem Meilenstein in der Bond Geschichte, der trotz einiger kleiner Schwächen das Highlight in der Bond Äre Pierce Brosnans markierte.
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