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Stars & Aktuelles

Die gestrige „Echo“-Verleihung war wie erwartet: Überraschungen blieben aus und Helene Fischer räumte ab. Die Schlagersängerin ging mit vier Nominierungen ins Rennen und nahm den „Echo“ diese viermal – wen wundert es – auch mit nach Hause. Fischers „Farbenspiel“ wurde zum zweiten Mal infolge als Album des Jahres ausgezeichnet. Das alleine ist schon stark. Darauf folgten der „Echo“ für den Hit des Jahres („Atemlos“), einen in der Kategorie Schlager und einen für die Musik-DVD national.  Dass Helene Fischer mal wieder so erfolgreich sein würde, befürchteten im Vorfeld schon die Veranstalter und besetzten den Moderations-Posten um. In den letzten zwei Jahren wurde Helene Fischer nämlich nicht nur prämiert, sondern moderierte auch die Verleihung. In diesem Jahr übernahm Barbara Schöneberger den Job.  — ECHO 2015: Die wichtigsten Preisträger im Überblick — Album des Jahres – Helene FischerKünsterlin Rock-Pop international – ZazLive-Act (national) – Andrea BergHit des Jahres – Helene Fischer Künstler Rock/Pop national – Herbert Grönemeyer Künstler Rock/Pop international – Ed Sheeran Künstlerin Rock/Pop national – Oonagh Band Rock/Pop national – Revolverheld Band Rock/Pop international – Pink Floyd Hip Hop/Urban – Kollegah Rock/Alternative national – Unheilig Rock/Alternative international – AC/DC Dance national – Robin Schulz Schlager – Helene Fischer Volkstümliche Musik – Andreas Gabalier Crossover – Lindsey Stirling Newcomer national – Robin Schulz Newcomer international – The Common Linnets Newcomerin national – Oonagh Musik-DVD national – Helene Fischer Bestes Video: Kraftklub – Unsere FansRadio-Echo – Andreas Bourani Lebenswerk – Nana Mouskouri Best Interactive Act national – Kollegah Kritikerpreis – DeichkindWürdigung für soziales Engagement – Udo LindenbergDance (international) – David Guetta
Zum 15. Fall der Krimireihe "Marie Brand" haben wir uns mit Hauptdarstellerin Mariele Millowitsch und ihrem TV-Partner Hinnerk Schönemann unterhalten. Im Gespräch verraten sie, warum sie den "roten Teppich" nicht leiden können, wie lange Sie gerne noch als Frau Brand und Herr Simmel auftreten wollen, und welche zwei Dinge bei "Marie Brand" nicht ganz der Realität entsprechen ... — "Marie Brand und der schöne Schein" (ZDF, Samstag, 14. März, 20.15 Uhr) heißt der 15. Fall der Kommissare Brand und Simmel, gespielt von Mariele Millowitsch und Hinnerk Schönemann. Seit 2008 ermitteln die beiden fröhlich am Samstagabend im ZDF, erfreuen sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Woran das liegt? Nicht unbedingt an Originalität oder Brisanz ihrer zu lösenden Fälle. Vielmehr liefern die beiden Hauptdarsteller höchstpersönlich die Gründe fürs Einschalten. Gegensätze ziehen sich nun mal an, und so funktionieren Frau Brand und Herr Simmel, man siezt sich konsequent und nennt sich ca. zwanzig Mal pro Folge beim Nachnamen, als kongeniales Kriminaler-Duo. Während sie die Dinge sorgfältig analysiert und schlaue Schlüsse zieht, handelt er schon einmal gern aus dem Bauch heraus. Während sie eine Dienstwaffe vehement ablehnt, stürmt er gerne mal mit zwei Wummen durch die falsche Tür. "Simmel ist kein Superheld, aber ein kleiner für die kleinen Leute", sagt Schönemann. Ihre Fälle haben die beiden noch immer gelöst. Die Dreharbeiten zur 16. Folge "Marie Brand und ..." beginnen im April, und der 17. ist auch schon in Planung. — Frau Brand und Herr Simmel - Auch neben der Kamera ein unschlagbares Duo — Wenn ein rtv-Leser noch nie "Marie Brand" gesehen hat, was hat er verpasst?Mariele Millowitsch: Viel. Aber er kommt schon noch rein. Es ist kein Hexenwerk, uns zu folgen. Wie hat sich Frau Brand in 15 Fällen entwickelt?Mariele Millowitsch: Da hat sich wirklich viel getan.Hinnerk Schönemann: Bei Dir...Mariele Millowitsch: Bei Dir ja nicht... Nein, Wir sind selber mit den Folgen gewachsen, haben uns aneinander herangetastet. Bei den ersten zwei Folgen wussten wir nicht so richtig, wie das wird. Die Marie hatte anfangs noch mehr besondere Fähigkeiten, konnte sehr mathematisch und analytisch denken und hat dafür anderes übersehen. Aber dann wollte man keinen weiblichen "Monk" und hat das wieder zurückgenommen. Wie ist das bei Herrn Simmel? Hat er sich entwickelt oder ist er der alte geblieben?Hinnerk Schönemann: Ich glaube schon, dass man sich entwickelt, aber das ist bei mir mehr Evolution statt Revolution.Mariele Millowitsch: Das waren jetzt zwei Fremdwörter in einem Satz...Hinnerk Schönemann: Es ist so, dass man im Laufe der Zeit mehr Extreme ausprobieren darf ...Mariele Millowitsch: ...wovon ich profitiere. Wenn er sich nicht wirklich an die Absprachen hält und dann plötzlich improvisiert, dann fange ich entweder so das Lachen an ...Hinnerk Schönemann: ...aber Du stellst doch inzwischen auch Stolperfallen, mit denen Simmel dann irgendwie umgehen muss. Da ergänzen wir uns schon sehr gut. Herr Schönemann, Sie improvisieren gerne, reden auch mal in Dreiviertelsätzen.Mariele Millowitsch: Reicht doch. Ich meine, wer zuhört, weiß doch, wie’s weitergeht.Hinnerk Schönemann: Ich finde das ganz spannend und mittlerweile kann ich mir auch erlauben, so etwas zu machen, weil, das ist wie im richtigen Leben, dass man so einen Satz auch manchmal einfach ab... (Pause) Verstehe.Hinnerk Schönemann: So kriegt man in kürzester Zeit mehrere Sachen unter. Und es ist menschlicher. Im Vorspann schreibt Marie Brand mit der rechten und der linken Hand gleichzeitig. Können Sie das wirklich?Hinnerk Schönemann: Geht doch ganz einfach.Mariele Millowitsch: Nee, geht nicht.Hinnerk Schönemann: Doch, musst nur mal auf YouTube gucken, dann sieht man das, wie Leute so mit links und rechts ...Mariele Millowitsch: Was ich mit links zustande bringe, kann kein Mensch lesen. Frau Brand - eine Polizistin mit Waffenphobie? Normalerweise ist Herr Simmel der Emotionalere des Duos. Im 15. Fall ist das Frau Brand. Ausnahme oder erleben wir Marie Brand jetzt öfter so emotional? Mariele Millowitsch: Ausreißer würde ich sagen. Es ärgert Marie sehr, dass sie von Hannah so an der Nase herumgeführt wird. Sie muss sich ja auch bei Herrn Simmel entschuldigen, weil er Recht hatte und sie so fehlgeleitet war. Nette Geste. Wenn Herr Simmel rennen muss, übergibt er Frau Brand sein Jackett. Gibt es noch andere solcher kleinen versteckten Vertraulichkeiten? Hinnerk Schönemann: Es gibt schon so Sachen, die immer wieder auftauchen, ich wüsste jetzt gar nicht im Moment was, aber es gibt schon so ... zum Beispiel, dass ich gerne Auto fahre.Mariele Millowitsch: Das ist klar, er fährt.Hinnerk Schönemann: Es sei denn, das Auto ist so ganz daneben.Mariele Millowitsch: Obwohl diese Knutschkugel letztens, die musstest Du auch fahren.Hinnerk Schönemann: Und ich habe auch die Waffe. Wenn ich Marie mal wieder retten muss, dann habe ich zwei Waffen. Sie tragen ja keine. Mariele Millowitsch: Nein, ich habe eine Waffenphobie. Es gibt zwei Dinge, die sind bei "Marie Brand" nicht so ganz der Realität entsprechend: Polizisten tragen Waffen und außerdem duzen die sich alle untereinander. Wir aber nicht. Und das bleibt auch so. Hinnerk Schönemann: Unbedingt. Da würde plötzlich eine Intimität entstehen, die nicht zu uns passt. Schon mal eine Wette abgeschlossen, ob der Name Brand oder Simmel häufiger genannt wird? Mariele Millowitsch: Ich fürchte, ich sage viel häufiger "Herr Simmel" als Du "Frau Brand", oder? Steht das eigentlich jedes Mal im Drehbuch? Hinnerk Schönemann: Wenn wir das zwanzig Mal sagen, stand es bestimmt fünfzehn Mal im Buch. — Ein Krimi ohne Musik? — Wieviel Komödie verträgt ein Samstagabendkrimi? Mariele Millowitsch: Kann man so nicht sagen. Wir hatten schon Fälle, bei denen wir uns ein bisschen zurücknehmen mussten.Hinnerk Schönemann: Wenn es zu brisant wird...Mariele Millowitsch: ...und es das Thema einfach nicht hergibt.Hinnerk Schönemann: Ansonsten haben wir schon ein Gespür dafür entwickelt, um es auch menschlicher zu machen. Zu zeigen, dass man nicht nur Held ist ...Mariele Millowitsch: Ist auch spannender zu spielen, als dauerbetroffen mit der Waffe herumzurennen. Wobei Sie, Herr Schönemann, ja ganz gern mal die Waffe ziehen. Hinnerk Schönemann: Ja, immer.Mariele Millowitsch: Ja, dann ist er aber nicht betroffen, dann ist er "Bruce Willis". Was wäre Marie Brand ohne Jürgen Simmel? Mariele Millowitsch: Das kann ich gar nicht denken. Das ist perfekt, so wie es ist. Und Simmel ohne Frau Brand? Hinnerk Schönemann: Ich sehe das genauso. Ich glaube das funktioniert nur zu zweit. Wenn eine Folge fertig ist, wann sehen sie sich die an? Mariele Millowitsch: Erst, wenn es ins Fernsehen kommt.Hinnerk Schönemann: Manchmal sehen wir ein paar Minuten vorher, wenn wir synchronisieren müssen. Aber den fertigen Film sehen wir dann auch erst im Fernsehen. Und, immer zufrieden mit dem Ergebnis? Mariele Millowitsch: Ich knirsche manchmal mit den Zähnen, dann ist es fast immer die Musik, die mir zu viel ist. Manchmal würde ich es gerne ganz ohne Musik haben.   "Der rote Teppich ist furchtbar" Gibt es Reaktionen auf Filme von Nachbarn oder Freunden? Mariele Millowitsch: Ich wohne ich der Südstadt, Köln. Ein Dorf. Da kann ich kaum über die Straße laufen, ohne dass mich einer anspricht. "Dat war aber jut jestern Frau Millowitsch. Dat war spannend. Und der Kolläge, der is ja lustich. Wie heißt er? Der Schönemann, der is ja janz jroßartich." Wie lange möchten Sie noch das Duo Brand/Simmel spielen? Hinnerk Schönemann: Also, ich würde sehr gerne noch ein paar Jahre weitermachen. Ich glaube, Substanz wäre da. Ich freue mich jedenfalls immer, wenn wir wieder angefragt werden. Mariele Millowitsch: Zur Zeit stimmen ja auch die Quoten. Vor ein paar Jahren durften Sie mit dem Begriff Krimikomödie gar nicht kommen. Das hätte man im ZDF nicht gewollt. Gerade ist der Deutsche Fernsehpreis abgeschafft worden. Schade drum? Mariele Millowitsch: Ich habe zwei, ich brauch keinen mehr. (lacht)Hinnerk Schönemann: Mir völlig egal. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich einen kriegen würde, aber ich bin sehr froh, dass ich keinen kriege, weil ich dann nicht dahin muss. Mariele Millowitsch: Aber den Grimmepreis hast Du bekommen.Hinnerk Schönemann: Ja, war aber auch alles anstrengend. Also, allein die Tatsache, den Preis abholen zu müssen... Es ist natürlich toll, dass man einen bekommt, aber dieses Hingehen, dort reden müssen, den abholen, das ist alles schlimm.Mariele Millowitsch: Der rote Teppich ist furchtbar. Ich hasse es.Hinnerk Schönemann: Wahnsinn.Mariele Millowitsch: Dieses Geschreie, dieses Geklacke von den Kameras. Ich bin jetzt keine Esoterik-Anhängerin, aber es entzieht einem die Energie. Aber viele Kolleginnen und Kollegen von Ihnen mögen das. Hinnerk Schönemann: Ja, und das ist auch gut so. Ich verurteile das auch gar nicht, aber ich kann das nicht. Ich kann auch keinen Smalltalk. Das strengt mich so dermaßen an. Und dann fühlen sich die anderen vor den Kopf gestoßen, wenn ich dann auf einmal verkümmer’ und nichts mehr sage. Umso toller, dass wir heute miteinander reden. Hinnerk Schönemann: Das ist der Job, das ist was anderes. Bei Preisverleihungen unterhältst Du Dich privat mit Kollegen, deren Namen du oft nicht weißt. Eine Woche vorher noch zusammen gedreht, und dann weiß ich die Namen schon nicht mehr. Ich kriege das alles nicht zusammen.Mariele Millowitsch: Ich bin froh, dass er es mal zugibt. Mir geht s ja nicht anders, aber ich bin ja auch drei Tage älter.HS: Aber ich bin auch in einem Alter, wo ich sagen kann: Ich mag keine roten Teppiche. Das Interview führte Andreas Herden

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