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Montag, 16. Januar 2017
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Action
London Has Fallen
USA 2015
Regie: Babak Najafi
Altersempfehlung: ab 16
Laufzeit: 99 Minuten
 

Inhalt

Zwei Jahre nach einem US-Drohnenangriff in Pakistan, bei dem die Familie des Waffengroßhändlers Barkawi getötet wurde, beginnt Barkawi seinen ausgeklügelten Racheplan auszuführen. Bei einem Staatsbegräbnis in London, zu dem alle Staatsoberhäupter des Westens zusammenkommen, lässt er seine Truppen auf die Stadt los. Hauptziel ist US-Präsident Benjamin Asher, den er vor laufender Webcam hinrichten will. Doch Barkawi hat die Rechnung ohne dessen Leibwächter Mike Banning gemacht.

Langbesprechung

In the Line of Fire: Im Actionthriller-Sequel jagen Terroristen den US-Präsidenten durch die britische Hauptstadt.
Im Nachfolger des Überraschungshits "Olympus Has Fallen" sind nur der iranisch-schwedische Newcomer Babak Najafi ("Easy Money: Hard to Kill") und der Schauplatz neu, ansonsten sorgen Konzept und Darsteller für hohe Wiedererkennungswerte im hartgesottenen wie humorvollen "Stirb langsam"-Szenario, in dem Gerard Butler als Bodyguard seinen Präsidenten (Aaron Eckhart) vor dem Rachefeldzug eines Topterroristen schützt.
Der Prolog, in dem ein US-Drohnenangriff auf eine Hochzeitsgesellschaft in Pakistan die Familie des Waffengroßhändlers Barkawi auslöscht, erklärt dessen Motivation, zwei Jahre später, als die Downing Street einen jähen Todesfall zu beklagen hat, den Krieg in Europas Städte zu tragen. Das Staatsbegräbnis mit allen Staatsoberhäuptern des Westens nutzt er zur koordinierten Attacke, bei der ganze Horden die Wahrzeichen Londons sprengen und den US-Präsidenten durch die evakuierte Stadt jagen, um ihn vor laufender Webcam hinzurichten.
Dass das nicht geschieht, dafür sorgt Leibwächter Banning, der mit der Brutalität eines Jack Bauer, dem Mitgefühl eines Terminators und den Sprüchen von John McClane in grimmiger "Rambo"-Manier die Fieslinge im Dutzend zusammenschießt. Wenn zwei Männer auf sich selbst gestellt per Helikopter, Limousine und zu Fuß durch die menschenleeren Straßen gehetzt werden, kommt auch ein wenig "Flucht aus New York"-Feeling auf. In wilden Schusswechseln und pyrotechnischen Bombenhagel läuft der CGI-Rechner heiß (und mitunter überhitzt er auch). Die Glaubwürdigkeit des Vergnügens wird klein, die Action dafür groß geschrieben. Weder Scherze noch Patriotismus kommen zu kurz, während die Hochglanz-Zerstörungs-Rallye moralische Nuancen derart vereinfacht, dass selbst Donald Trump zufrieden wäre. Actionfreunde sollten es auf jeden Fall sein.
tk.

Kritik

Antoine Fuqua ist zwar nicht mehr an Bord (und wurde von dem jungen Schweden Babak Najafi abgelöst), aber ansonsten setzt "London Has Fallen" auf exakt die Zutaten, die schon "Olympus Has Fallen" zum Überraschungshit gemacht hatten. Das heißt, es gibt wieder satte Action im "Stirb langsam"-Modus, bei der sich Gerard Butler als abgebrühter Held beweisen kann.

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