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Montag, 16. Januar 2017
18:19 Uhr
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Science Fiction/Drama
Die Bestimmung - Allegiant
USA 2016
Originaltitel The Divergent Series: Allegiant
Regie: Robert Schwentke
Altersempfehlung: ab 12
Laufzeit: 120 Minuten
 

Inhalt

Nach der Machtergreifung Evelyns tobt in Chicago ein Krieg zwischen den von ihr angeführten Fraktionslosen und einer Widerstandsbewegung, die die Fraktionen wieder einführen will. Um diesen Konflikt zu lösen und endlich Antworten über die Welt hinter der Mauer zu finden, überwinden Tris und ihre Gefährten erstmals die große Barriere. Was sie dahinter finden, stellt alles, was sie bisher über ihr Leben wussten, auf den Kopf. Inmitten einer toxischen Wüstenlandschaft entdecken sie eine Hi-Tech-Oase, die Frieden im Chaos verspricht.

Langbesprechung

Im dritten Teil des futuristischen Young-Adult-Franchises entdeckt Protagonistin Tris eine neue Welt, die Frieden im Chaos verspricht.
Wie im Universum von "Twilight" und "Die Tribute von Panem" erfolgt der Franchise-Abschluss mit zwei Filmen, muss diese erneut von Robert Schwentke inszenierte Fortsetzung die Balance finden zwischen Wegbereiter und dramaturgischer Eigenständigkeit. "Es gibt immer einen größeren Fisch" beherrscht dabei leitmotivisch dieses Science-Fiction-Abenteuer, das mit seinen Action-und Optik-Elementen mehr Akzente als mit der Entwicklung seiner Geschichte setzt.
Diese setzt unmittelbar nach dem explosiven Ende des Vorgängers ein, in dem Kate Winslets skrupellose Machthaberin von Naomi Watts' Evelyn, der Anführerin der Fraktionslosen, erschossen wurde. Damit entwickelt sich in den Ruinen von Chicago ein klassischer Prozess, frisst die Revolution ihre Kinder, fallen die neuen Anführer in die Verhaltensmuster der alten zurück. Aus dem Lager der Gütigen formiert sich die Widerstandsbewegung der "Getreuen", die gegen Evelyns Diktatur und für die Wiedereinführung der Fraktionen kämpft. Von den blutigen Konfrontationen dieser Parteien bekommt der Zuschauer jedoch wenig mit, weil er mit Tris, ihrem Lover Four und drei weiteren aus den Vorgängern bekannten Figuren die Mauern, die Chicago umgeben, erstmals überwindet und eine neue Welt hinter der alten entdeckt - eine Hi-Tech-Oase inmitten einer toxischen Wüstenlandschaft, in der ein Wissenschaftler (Jeff Daniels) die Menschheit mit Genexperimenten in eine bessere Zukunft zu führen versucht.
War Shailene Woodleys Tris bisher eine Geächtete, die in den Kampf zieht, ist sie jetzt als "genetisch rein" eine Bewunderte, die der Verführung einer Idee erliegt. Wirklich schlüssig und auch originell ist diese und die Welt dahinter von Bestsellerautorin Veronica Roth und den Filmemachern nicht entwickelt, zumal die Wiederherstellung von Ordnung am Ende sehr übereilt wirkt. Doch "Die Bestimmung - Allegiant" versteht sich auf Ablenkung, bietet mit futuristischen Kampftechniken, coolen virtuellen Transportmöglichkeiten und Jagd- und Verfolgungsspektakel viele visuelle Reize. Zwar klopft das Herz zurückhaltender als noch im Vorgänger, doch das Auge bekommt einiges geboten in dieser Fortsetzung, die mit einer Kriegserklärung von Tris und damit einem großen Versprechen für das 2017 geplante Finale endet. kob.

Kritik

Wie im Universum von "Twilight" und "Die Tribute von Panem" erfolgt der Franchise-Abschluss von Veronica Roths Bestsellerreihe mit zwei Filmen, muss diese erneut von Robert Schwentke inszenierte Fortsetzung auf das 2017 geplante Finale hinführen, aber auch dramaturgisch eigenständig sein. Dabei bleibt die nicht immer schlüssig und originell entwickelte Geschichte hinter den Optik- und Actionreizen zurück, die hier die Akzente setzen und zeigen, dass die Bestimmung dieser Fortsetzung in erster Linie Ablenkung und Entertainment ist.

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