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Dienstag, 28. April 2015
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Konstantin Wecker
Konstantin Wecker

Der Liedermacher Konstantin Wecker wandelt zwischen Romantiker und Revoluzzer. Im Drama „Wunderkinder“ ist er heute als SS-Standartenführer Schwartow zu sehen ...

 

Er ist ein Mann der Extreme. Mal streichelt er sein Klavier, mal malträtiert er es. Er berauscht sich an Musik, hatte sich in seinen dunkelsten Stunden aber auch am Kokain berauscht. Er schreibt tolle Filmmusik wie zu „Schtonk!“, machte aber auch mit bei Sexfilmchen der 70er-Jahre à la „Krankenschwestern-Report“.

Konstantin Wecker feiert in zwei Jahren seinen 70. Geburtstag, handelt aber noch immer nach der Devise eines seiner Songs „Genug ist nicht genug“: „Altern bedeutet nicht unbedingt, genügsamer zu werden oder weniger engagiert zu sein. Vielleicht sogar das Gegenteil.“

Romantischer Rebell 

Wecker kam 1947 in München zur Welt. Von Kindesbeinen an spielte Musik eine große Rolle. Mit fünf Jahren lernte er Klavier, später Geige und Gitarre. Ein Studium an der Musikhochschule brach er ab, um sich seiner Karriere zu widmen. Als Teil der 68er-Bewegung begann er in Musikkneipen zu spielen. 1972 brachte er sein erstes Album „Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Amadeus Wecker“ heraus. Mit dem Lied vom erschlagenen „Willi“ wurde er endgültig zum politischen Liedermacher, der sich bis heute für Minderheiten stark macht oder im Kampf gegen den ausufernden Kapitalismus: „In manchen Menschen weckt bereits das Wort Rebellion Ängste – mich hingegen beflügelt es.“

Die Schauspielerei war seit jeher eine schöne Abwechslung, seine Leidenschaft gilt jedoch der Musik. In den vergangenen Jahren war er nur selten im Fernsehen zu sehen, dann meist nur in Nebenrollen, sei es in Filmen wie „Apollonia“ oder „Wunderkinder“ (3sat, 20.15 Uhr) und in TV-Reihen wie „Tatort“ oder „Der Landarzt“. Musikalisch wird Wecker nicht aufhören, das politische Gewissen zu geben als, wie er sich nennt, „LinksroKonstantin“.

 
 

News

Konstantin Wecker steigt beim "Tatort" ein
TV-News, 28. März 2009
Er spielt künftig den Vater von Kommissar Franz Kappl (Maximilian Brückner). Erstmals ist er als Ludwig Kappl in der Folge "Bittere Trauben" (Sendetermin: 26. April) zu sehen. Sein Sohn Franz muss darin den Mord an einem Weinkontrolleur aufklären. mehr

Sendungen zum Thema

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