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Charlotte Gainsbourg
Charlotte Gainsbourg

Ab April ist Charlotte Gainsbourg im neuen Wim-Wenders-Film zu sehen. Heute (3sat, 22.25 Uhr) veredelt sie Michel Gondrys träumerische Komödie "Science of Sleep".

 

Den (Nach-)Namen hat sie von ihrem berühmten Vater, das Äußere eher von ihrer berühmten Mutter: Die 1971 in London geborene Charlotte Gainsbourg ist die Tochter des französischen Sängers und Schauspielers Serge Gainsbourg und der britischen Schauspielerin Jane Birkin. Bedenkt man dann noch, dass sie ein Patenkind Yul Brynners ist, so vermag es kaum zu überraschen, dass Charlotte bereits im Alter von zwölf Jahren erstmals vor der Kamera stand.

Als Teenager wurde sie 1986 für ihre Leistung in Claude Millers "Das freche Mädchen" mit einem César ausgezeichnet. Für "Die kleine Diebin" (1989) erhielt die 18-Jährige eine César-Nominierung für die weibliche Hauptrolle. Für Aufsehen sorgten inzestuös angehauchte Szenen mit ihrem Vater in "Charlotte for Ever" (1986).

Inzest spielt auch in "Der Zementgarten" (1993) eine wichtige Rolle, bei dem der Onkel der Schauspielerin, Andrew Birkin, Regie führte. Das autobiografisch anmutende Spiel mit Realität und Kunst ist auch in der späteren Karriere von Charlotte Gainsbourg wichtig: Mit ihrem Lebensgefährten Yvan Attal stellte sie in mehreren Filmen ein Paar dar. In dem von Attal inszenierten "Meine Frau, die Schauspielerin" (2001) etwa ist Gainsbourg als bekannte Aktrice besetzt.

In den letzten Jahren hat sich die auch als Musikerin aktive Künstlerin vor allem in Filmen von Lars von Trier einen Namen gemacht. Für "Antichrist" (2009) erhielt sie in Cannes den Darstellerpreis, und für "Melancholia" (2011) und "Nymph(o)maniac" (2013) war sie für den Europäischen Filmpreis nominiert.

 
 

News

Charlotte Gainsbourg
TV-News, 08. Mai 2008

Sendungen zum Thema

Science of Sleep
3sat 22:25 - 00:05 05.03.
Komödie, F, I 2006, ab 6
Film
4

Boulevard - Aktuelles

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