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Bill Skarsgård

Bill Skarsgård

Bill Skarsgård entstammt einer berühmten schwedischen Schauspielerfamilie – trotzdem wollte er zunächst nicht in die Fußstapfen seines Vater Stellan treten.

Bill Skarsgård hat einen sehr berühmten Vater. Und auch seine beiden Brüder Gustav („Vikings“) und Alexander („Legend of Tarzan“) sind Schauspieler. Da muss man sich als Teenager schon sehr gründlich überlegen, ob man ins Familiengeschäft einsteigen oder einen eigenen Weg gehen will. Der am 9. August 1990 in Stockholm geborene Bill Istvan Günther Skarsgård drehte zwar schon als Kind Super-8-Filme, trotzdem wollte er zunächst „kein weiterer Schauspieler in der Familie“ werden und schlug in der Schule einen naturwissenschaftlichen Weg ein. Doch bereits mit 16 kam alles, wie es kommen musste: Bill spielte an der Seite seines Vaters Stellan („Chernobyl“) und seines Bruders Gustaf im Historienfilm „Arn – Der Kreuzritter“. Seitdem ist klar: Auch Bill führt die Familientradition fort. In der Folge erst mal in schwedischen Produktionen wie dem Krimi „Der Himmel ist unschuldig blau“ oder der Komödie „Im Weltraum gibt es keine Gefühle“.

Paraderolle Bösweicht

Für die die Rolle des Autisten Simon wurde er 2010 für den schwedischen Filmpreis nominiert. Da dauerte es freilich nicht lange, bis Bill auch international auf sich aufmerksam machen konnte: 2012 war er in der Tolstoi-Verfilmung „Anna Karenina“ an der Seite von Keira Knightley und Jude Law zu sehen. Darüber hinaus hatte er von 2013 bis 2015 ein festes Engagement in Eli Roths Netflix-Serie „Hemlock Grove“. So richtig bekannt wurde der Bill Skarsgård aber 2017 als böser Clown Pennywise in der Neuverfilmung des Stephen-King-Schockers „Es“. Letztes Jahr folgte im Kino die Fortsetzung „Es: Kapitel 2“. Mit der Serie „Castle Rock“ machte Bill auch in einer weiteren King-Adaption eine gute Figur. Vor kurzem stand Skarsgård im Historienfilm „Emperor“ als Philip II. vor der Kamera.

| rtv Redaktion | 29. April 2020