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Die besten Filme bei Netflix

Die besten Filme bei Netflix

Nicht nur was eigenproduzierte Serien angeht, auch bei Filmen hat Netflix in den letzten Jahren ordentlich zugelegt. Hier stellen wir kurz und knapp ein paar der besten Eigenproduktionen und Exklusiv-Käufe des Streaming-Anbieters quer durch alle Genres vor. 

Roma

© Netflix

“Roma” räumte bereits bei den Filmfestspielen von Venedig den Preis für den Besten Film ab. Das Drama um eine mexikanische Familie in den 1970er-Jahren gilt als bisher persönlichster Film von Regisseur Alfonso Cuarón (“Gravity”) und wurde mit 3 Oscars ausgezeichnet.

Triple Frontier

© Netflix

Eine Gruppe von Ex-Elitesoldaten raubt das Geldversteck eines Drogenbarons im südamerikanischen Dschungel aus. Die Beute: über 100 Millionen Dollar. Bei der Flucht mit ihrem zentnerschweren Diebesgut geht jedoch so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Nach zahlreichen Turbulenzen hinter den Kulissen der Produktion übernahm der oscarnominierte Regisseur J.C. Chandor das Ruder und setzte das einstige Projekt von Kathryn Bigelow mit Stars wie Ben Afffleck, Oscar Isaacs und Charlie Hunnam in Szene.

Highwaymen

© Netflix

Da FBI und Polizei erfolglos bleiben, übernehmen zwei ehemalige Texas Ranger die Jagd nach den berüchtigtsten Verbrecher-Duo des Landes: Bonnie & Clyde. Der mit Kevin Costner und Woody Harrelson grandios besetzte Krimi vom Regisseur John Lee Hancock erzählt die wahre und bisher unveröffentlichte Geschichte der beiden legendären Gesetzeshüter, die Bonnie und Clyde zu Fall brachten mit Spannung und viel trockenem Humor.

Der Junge, der den Wind einfing

© Netflix

Der mehrfach ausgezeichnet Schauspieler Chiwetel Ejiofor gibt mit der Verfilmung der Autobiografie von William Kamkwamba sein Regiedebüt: Im Jahr 2001 herrscht im afrikanischen Malawi einer verheerende Hungersnot. Dem 13-jährige Tüftler William gelingt es aus Holz, Schrott und dem Fahrrad seines Vaters ein Windrad zu bauen, das genug Energie liefert, um eine Bewässerungspumpe zu betreiben. Seine Erfindung rettet sein Dorf vor dem Verhungern. Ejiofors bewegendes Werk feierte beim Sundance Filmfest Premiere und war auch auf der Berlinale zu sehen.

Die Kunst des toten Mannes

Als ihr alter Nachbar stirbt, findet die ehrgeizige Kunst-Agentin Josephina in seiner Wohnung zahlreiche faszinierende Gemälde. Die Warnung des Künstlers, seine Bilder nach seinem Dahinscheiden zu zerstören, ignoriert sie. Stattdessen macht sie sich mit dem Verkauf der Bilder einen Namen. Was Josephina und ihr eitler Geliebter, der Kunstkritiker Morf, nicht ahnen: Die Gemälde haben ein überaus tödliches Eigenleben. Dan Gilroys schwarzhumorig-surrealer Horror-Reigen geizt nicht mit bitterbösen Seitenhieben auf die Kunstwelt.

Polar

© Netflix

Mads Mikkelsen gibt in der ebenso schrägen wie blutigen Adaption der gleichnamigen Comicreihe den Profikiller Duncan Vizla, auch “Black Kaiser” genannt. Der will eigentlich nur seinen Ruhestand in einem verschneiten Kaff in Montana genießen. Leider hat sein einstiger Boss Mr. Blut andere Pläne: Er will Duncan aus dem Weg räumen, um ihm nicht die vereinbarte Rente zahlen zu müssen. Als Duncans Nachbarin Camille in den Konflikt hineingezogen wird, nimmt der seinen einstigen Arbeitgeber samt ehemaliger Kollegen ins Visier.

Isn't it Romantic

© Netflix

Die frustrierte New Yorker Architektin Natalie wacht nach einem Unfall in einer romantischen Komödie auf, in der sie die Hauptrolle spielt: Doch obwohl ein attraktiver Millionär ihr den Hof macht und sie erfolgreich ist wie nie, sucht Natalie verzweifelt den Weg aus dem pastellfarbenen Albtraum. Quietschbund, bissig und respektlos witzig: Die freche Romantik-Komödie mit der australischen Komikerin Rebel Wilson (Pitch Perfect) in der Hauptrolle, zieht jedes RomCom-Klischee gnadenlos durch den Kakao.

Outlaw King

© Netflix

David Mackenzie (“Hell or High Water”) erzählt in seinem aufwendigen Mittelalterspektakel die Geschichte von Robert The Bruce. Chris Pine gibt den Lord, der Schottlands Freiheit von der britischen Krone erkämpfte und sich “König der Schotten” nennen durfte.

To all the Boys I've Loved Before

© Netflix

In Netflix’ zuckersüßer Verfilmung von Jenny Hans Jugendroman-Bestseller lässt sich Mauerblümchen Lara Jean nach einem peinlichen Zwischenfall darauf ein, auf unbestimmte Zeit die Freundin von Sportskanone Peter Kavinsky zu spielen. Aber wer hätte gedacht, dass Peter sich unerwartet als ziemlich guter “falscher” Freund erweist und Lara Jeans bis dato eher langweiliges Leben auf den Kopf stellt?

Ibiza

Vielleicht hätte Harper ihre zwei feierfreudigen Freundinnen doch lieber Zuhause gelassen? Was wie eine nervige Dienstreise nach Barcelona beginnt, wird dank jeder Menge Sangria und Harpers Flirt mit dem attraktiven DJ Leo zu einer verrückten Odyssee über die Partyinsel Ibiza. Die Komödie der “Funny or Die”-Veteran Alex Richanbach and Lauryn Kahn wartet dank den Hauptdarstellern Gillian Jacobs und Richard Madden mit toller Chemie auf und will nicht mehr sein als sie ist: Ein witziger, luftig-leichter Spaß.

Juanita

Juanita hat die Nase voll von ihren undankbaren erwachsenen Töchtern und ihrem unbefriedigenden Job. Einziger Lichtblick in ihrem Alltag sind ihre Tagträume in denen der Schauspieler Blair Underwood sie verführt. Eines Tages hat Juanita jedoch genug: Sie steigt in einen Bus und bricht zu einer Reise quer durch die USA auf. Der spontane Trip endet in einem kleinen Diner, wo Juanita nicht nur sich selbst sondern auch die Liebe wiederfindet. Mit der grandiosen Alfre Woodard in der Titelrolle wird die Verfilmung von Sheila Williams Roman “Dancing on the Edge of the Roof” zu einem schlagfertigen Witz- und Gefühlsfeuerwerk.

Unsere Seelen bei Nacht

Scott Neustadter und Michael H. Weber (“Das Schicksal ist ein mieser Verräter”) setzten ihre feinfühlige Verfilmung von Kent Harus’ Roman “Our Souls at Night” mit Robert Redford und Jane Fonda in Szene. Die spielen verwitwete Nachbarn zwischen denen denen sich nach Jahren der Isolation eine ungewöhnliche Liebe entspinnt.

Operation Finale

Basierend auf wahren Ereignissen rekapituliert Chris Weitz die Mission einer Mossad-Einsatz-Truppe, die den im argentinischen Exil lebenden Nazi Adolf Eichmann, einen der Architekten des Holocausts, nach Israel entführt, um ihn vor Gericht zu stellen. Oscar Isaacs spielt den Chef Der Mossad-Einheit, während Oscarpreisträger Ben Kingsley Eichmann gibt.

Beasts of No Nation

Das schonungslose Drama über das Schicksal eines afrikanischen Kindersoldaten sorgte bereits 2015 bei verschiedenen Filmfestspielen für Furore und viel Kritikerlob. Cary Joji Fukunaga (“True Detective”) arbeitete sieben Jahre lang am Script des eindringlichen Films, der auf dem Buch von Uzodinma Iweala basiert, und setzte es als Regisseur und Kameramann in Personalunion in Szene. Idris Elba wurde für seine Leistung mit dem Screen Actors Guils als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

The Ballad of Buster Scruggs

Für ihren Western-Episodenfilm, der sechs mehr oder minder miteinander verknüpfte Geschichten erzählt, räumten Joel und Ethan Coen beim Filmfestival in Venedig den Drehbuch-Preis ab. Stars wie James Franco, Liam Neeson, Tim Blake Nelson, Tom Waits und Zoe Kazan dürfen im gewohnt schrägen Coen-Brüder-Stil jedes bekannte Western-Klischee mit viel schwarzem Humor auf den Arm nehmen.

| Kristin Lenk | 18. Juli 2019