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Herbstreise an die Ostsee

Herbstreise an die Ostsee

Lust auf Fackeln im Sturm? Kaiserliche Erholung? Oder einen Wüstentrip? Dann ab an die herbstliche Ostsee! Wenn die Tage kälter werden, locken entlang der Küste einsame Strände und quirlige Hansestädte.

Im Herbst entfaltet die Ostsee ihren rauen Charme

Im Herbst bläst der Ostwind die Backen auf. Er schlägt die Wellen schaumig, fährt mit kecken Novemberfingern ins Haar – und fegt die Alltagssorgen hinweg. Man kuschelt sich im Strandkorb aneinander, bewundert das Farbenspiel, wenn die Sonne durch die Wolken bricht und atmet die würzige Meeresbrise. Wer es aktiver mag, der schultert den Rucksack. Die sonnenverwöhnte Insel Rügen etwa ist ideal für eine Strandwanderung. Wer Glück hat, der findet dabei einen Schatz. Denn die Herbsttürme spülen neben Treibgut eine glitzernde Kostbarkeit an: den Bernstein.

© Ostseepresse

Seemannsgarn und Prachtvillen

Auch die Insel Usedom lädt zu einer herbstlichen Exkursion ein. Wer möchte, kann mit dem Rad die berühmten Kaiserbäder abfahren, wilhelminische Villen-Architektur genießen und Drachen im Wind tanzen lassen. Im Hinterland locken Salzhütten und Windmühlen sowie urige Handwerksbetriebe. Romantikern sei die Lübecker Bucht empfohlen. Dort werden ab November Fackelwanderungen angeboten. Kleine Leuchtfeuer schwanken durch die Dunkelheit und das Meer murmelt im Hintergrund, während man gebannt dem Seemannsgarn von Küstenoriginalen lauscht.

© Ostseepresse

Idyllische Hansestädte

© Tourismuszentrale Stralsund

Etwas mehr Leben statt einsamer Natur bieten die Ostsee-Städte. Die idyllische Hansestadt Stralsund ist geprägt von historischen Bürgerhäusern. Im Hafen lädt das Segelschulschiff „Gorch Fock“ zu einem Rundgang ein. In der Spielkartenfabrik wird an historischen Maschinen gearbeitet. Und im Ozeanum erkundet man das Reich von Oktopussen und Pinguinen. In der Welterbestadt Wismar findet sich einer der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Norddeutschlands. Ein Leckerbissen für Schleckermäuler ist Lübeck, Hauptstadt des Marzipans. In den dortigen Marzipanspeichern erkundet man die süße Welt der Köstlichkeit und kann das „Marzipan-Abitur“ ablegen.

Erholen in Polen

Die Ostsee bietet viel Raum für grenzüberschreitende Erfahrungen. Der polnische Teil der Küste besticht mit kilometerlangen Stränden, malerischen Kliffs und Kiefernwäldern. Unweit der Grenze erstreckt sich die sanfte Landschaft der polnischen Hafenstadt Świnoujście, zu Deutsch Swinemünde über drei Inseln: Usedom, Wolling und Kaseburg. Nach einem Spaziergäng über die längste Strandpromenade Europas genießt der Flaneur in einem der Kaiserbäder wohltuende Wellness-Anwendungen. Sahara-Flair verströmt die Landschaft zwischen Stettin und Danzig. In Hinterpommern türmen sich im Slowinzischen Nationalpark meterhohe Sanddünen auf.
Schietwetter? Gibt es nicht!

© majonit - stock.adobe.com

Was tun bei „Schietwetter“?

Abtauchen in die Wärme! Bade- und Erlebnistempel vertreiben jede Schlechtwetterstimmung. Im Subtropischen Badeparadies Weissenhäuser kann man sogar Wasserski fahren. Ganzjährig im Meer schwimmen? Kein Problem in der Bade- und Saunawelt Warnemünde mit erwärmtem Außenpool. Wissensdurstige entern das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock oder durchstreifen die Galileo-Wissenswelt auf Fehmarn. Kleine Gäste kommen in einem der Kindertheater auf ihre Kosten, etwa der „Blechbüchse“ in Zinnowitz.

© Schiffbaumuseum Rostock

Und wohin bläst Sie der Wind? Wen die See-Sucht gepackt hat, findet in unserer Bildergalerie Anregungen für den Ostsee-Herbst.

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| rtv Redaktion | 4. Juli 2019