Magen & Darm

Verklebt Kaugummi den Magen? Die 10 größten Verdauungsmythen

„Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun.“ Kennen Sie? Und den: „Käse schließt den Magen“? Rund um die Verdauung gibt es jede Menge kluger Ratschläge. Aber was ist wirklich dran an ihnen? Verdauungsmythen auf dem Prüfstand: Wir verraten, welche stimmen und welche Sie getrost in der Pfeife rauchen können – das soll übrigens den Darm anregen.

Eine gute Verdauung ist das A und O für das allgemeine Wohlbefinden. Schon zu Martin Luthers Zeiten war man sich ihrer Bedeutung bewusst. Schließlich wird dem Reformator folgender Ausspruch in den Mund gelegt: „Warum rülpset und furzet Ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket?“ Und so haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche kluge Weisheiten rund um Magen, Darm und ein gutes Bauchgefühl entwickelt. Viele der Verdauungsmythen stimmen, manche teilweise, einige aber auch nicht.

(c) foodinaire / fotolia

zurück1 von 10weiter

1. Ein Gläschen Schnaps zur besseren Verdauung

Nach einem fettigen Essen greifen viele gerne zum Verdauungsschnaps, um das Völlegefühl loszuwerden. Aber hilft das wirklich? Ja und nein: Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur, so dass man sich weniger voll fühlt. Allerdings ist die Wirkung nur von kurzer Dauer. Tatsächlich greift Alkohol die Darmwand an und verzögert die Magen-Darm-Aktivität sogar. Trinken Sie lieber ein Gläschen Ingwer- oder Kräutertee. Auch Artischockenpräparate können helfen, das Völlegefühl zu mindern.