Hals, Nase & Ohren

Erkältung: Das sind die besten Hausmittel

Eine Erkältung auszukurieren braucht seine Zeit. Bis sie überstanden ist, lassen sich die lästigen Symptome wie Husten, Schnupfen oder Halsweh jedoch gut mit Hausmitteln lindern. 

Eine Erkältung lässt sich bislang nicht ursächlich behandeln, da gegen die Vielzahl von Erkältungsviren noch keine Impfung möglich ist. Dennoch können Sie einiges zur Linderung der typischen Symptome von Schnupfen, Husten und Heiserkeit beitragen, wenn es Sie erwischt hat. Mit bewährten Hausmitteln aus der Pflanzenapotheke und der Ernährung, aber auch mit dem Einsatz von Nasensprays.

Pflanzliche Arzneimittel gegen Schnupfen und Co.

Schon immer hat man eine Erkältung mit Kräuterauszügen und Pflanzenextrakten behandelt. Die folgenden Mittel sollen meist sowohl vorbeugend als auch symptomlindernd wirksam sein:

  • Echinacea – die vorbeugende Wirkung ist umstritten, aber bei einer akuten Erkältung hilft der Extrakt aus der Heilpflanze
  • Efeu, Fichte und Thymian – helfen bei Atemwegserkrankungen und Bronchitis sowie bei festsitzendem Husten
  • Salbei – wirkt nachweislich lindernd bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Menthol, Campher und Eukalyptusöl – wirken angenehm kühlend und erweiternd auf die verstopfte Nase
Erkältung: Tee und Ingwer als natürliche Helfer

Bild: Monkey Business / Fotolia


Abschwellende Nasensprays gegen Schnupfen und Sinusitis

Wenn die Nase verstopft ist, leidet die Konzentration am Tag. Aber auch nachts ist es wichtig, dass die Nase frei atmen kann. Erst einmal schlafen Sie besser und zweitens beugen Nasenspülungen nachweislich einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) vor. Achten Sie aber darauf, dass der Gebrauch eines konventionellen Nasensprays nur akut erfolgt. Bei einem Behandlungszeitraum von über einer Woche kann sich die Wirkung des Nasensprays umdrehen, das heißt: die Nasenschleimhäute schwellen dauerhaft an.

  • Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung verbessern die Selbstreinigung der Nase und beugen grippalen Infekten vor
  • Pflanzliche Nasensprays mit Pfefferminz- oder Eukalyptusöl lassen die Schleimhäute der Nase abschwellen und machen nicht abhängig

Schnupfen-Heilmittel aus der Küche

In fast jeder Familie gibt es Mittel und Rezepte gegen Erkältungen, die über Generationen angewendet werden – und auf die alle schwören. Zu den bewährten Mitteln gehören

  • Hühnerbrühe: Der Dampf der heißen Brühe befreit die Nasengänge, die Suppe wärmt von Innen und liefert Flüssigkeit sowie wertvolle Nährstoffe
  • Scharfe Speisen mit Chili, Knoblauch oder Ingwer: Sie fördern die Durchblutung der Nasenschleimhäute und enthalten darüber hinaus ätherische Öle mit keimtötenden Wirkstoffen
  • Wasser: Kräutertees tun zwar gut, aber auch schlichtes Wasser vermindert das Risiko einer Dehydrierung und hilft den Schleim zu verdünnen.