Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Alternativmedizin & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Gegen Zahnschmerzen hilft am besten: der Gang zum Zahnarzt. Denn der Experte für ein gesundes Gebiss geht dem Schmerz auf den Grund. Doch bis dahin können Hausmittel gegen Zahnschmerzen helfen, die Pein im Mund besser zu ertragen. Wir erklären, was hilft, wenn der Zahn schmerzt.

Zahnschmerzen treten häufig auf, wenn man sie am wenigsten brauchen kann. Oder alle Zahnarztpraxen geschlossen sind. Wer dann weiß, welche Hausmittel gegen Zahnschmerzen helfen, muss nicht zu synthetischen Schmerzmitteln greifen, die häufig Magen oder Leber belasten.

Die Ursache von Zahnschmerzen

Der fiese Schmerz im Mundraum kann viele Ursachen haben: Am häufigsten lösen entzündete Zahnnerven, Karies, Kieferzysten oder Parodontitis die Beschwerden aus. Aber auch eine Füllung oder Wurzelbehandlung können im Nachgang starke Schmerzen verursachen, vor allem wenn sie Wunden im Kiefer oder Zahnfleisch hinterlassen haben.

Grundsätzlich gilt: Hausmittel gegen Zahnschmerzen bekämpfen nur ein Symptom, gehen aber nicht gegen die Ursache vor. Das heißt: In jedem Fall sollte ein Zahnarzt so schnell wie möglich die Ursache der Schmerzen klären, um langwierige Behandlungen oder irreversible Folgeschäden zu vermeiden. Hausmittel gegen Zahnschmerzen können aber wirkungsvolle Ersthelfer sein.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Bei Zahnschmerzen gibt es wirkungsvolle Hilfe aus dem Pflanzenreich. Zum einen in Form von antibakteriellen Wirkstoffen, die zum Beispiel eine Entzündung lindern können. Zum anderen in Form von Substanzen, die gereizte Nerven leicht betäuben und damit den Schmerz erträglicher machen.

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Gewürznelken

 

Gewürznelken enthalten eine Reihe von Substanzen, die sie zur anerkannten Arznei bei entzündlichen Reaktionen der Mundschleimhaut machen. Außerdem lindern sie lokal aufgetragen Schmerzen und wirken antiseptisch.

Wer den Schmerz gut lokalisieren kann, sollte in unmittelbarer Nähe zum betroffenen Zahn eine Nelke zerbeißen. Die Wirkstoffe treten aus, werden über die Mundschleimhaut aufgenommen und wirken am Zahn oder Zahnfleisch. Etwas bequemer: lokal mit dem Finger etwas Nelkenöl auftupfen.

Vorsicht: Schwangere sollten Nelken oder Nelkenöl nur nach Absprache mit ihrem Arzt anwenden, da deren Wirkstoffe Wehen auslösen können.