Knochen, Muskeln & Gelenke

5 natürliche Hausmittel bei Gelenkschmerzen

Sie leiden an Gelenkschmerzen? Dann nutzen Sie die gesunde Heilkraft der Natur. Wir verraten Ihnen, welche natürlichen Hausmittel bei Gelenkschmerzen schnell und unkompliziert helfen.

Gelenke machen uns beweglich. Sie sind unsere Stoßdämpfer und verleihen uns Halt. Eine der Hauptursachen für Gelenkschmerzen ist zu wenig Bewegung. Hinzu kommen altersbedingte Abnutzung, Überlastung oder Verletzungen.

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Top 5 natürliche Hausmittel bei Gelenkschmerzen

Normale Gelenkschmerzen lassen sich mit ganz einfachen Mitteln aus der Hausapotheke behandeln. Doch welche Wirkung haben die pflanzlichen Helfer? Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

1. Pfefferminzöl lindert Schmerzen

Pfefferminzöl ist ein bewährtes natürliches Hausmittel bei Gelenkschmerzen. Die Pfefferminze ist eine Kreuzung von Wasserminze und grüner Minze. Pfefferminze enthält viel Menthol. Und das wirkt auf die Kälterezeptoren der Haut. Dazu massieren Sie das Pfefferminzöl in den schmerzenden Bereich ein. Das Menthol sorgt für den kühlenden, schmerzlindernden Effekt. Doch Pfefferminzöl wirkt nicht nur schmerzlindernd. Es hilft praktischerweise auch bei Magen-Darm-Beschwerden: Nehmen Sie am besten zwei Tropfen mit Würfelzucker oder Wasser ein . Zusätzlich hat Pfefferminzöl eine beruhigende, schleim- und krampflösende Wirkung.

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2. Rosmarinöl fördert die Durchblutung

Rosmarin gehört zu den mediterranen Gewürzpflanzen. Der immergrüne Strauch ist ein Verwandter von Thymian, Salbei und Lavendel. Er kann bis zu zwei Meter groß werden. Gewonnen wird Rosmarinöl aus den Spitzen der in Blüte stehenden Rosmarinpflanze. Was viele nicht wissen: Auch medizinisch muss sich Rosmarin nicht verstecken. Rosmarinöl gilt als entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd und anregend. Es wird in die Haut um das Gelenk einmassiert. Darüber hinaus hilft das pflanzliche Hausmittel bei niedrigem Blutdruck.

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Kleines Fläschchen Eukalyptusöl vor Blättern.

Eukalyptusöl wirkt krampflösend und durchblutungsfördernd. (c) Colourbox.de

3. Eukalyptusöl hemmt Entzündungen

Der bis zu sechzig Meter hohe immergrüne Eukalyptusbaum wächst in Australien und Indonesien. Inzwischen wird Eukalyptus aber auch in Südeuropa angebaut. Die Blätter des Eukalyptusbaumes enthalten das ätherische Eukalyptusöl. Gewonnen wird Eukalyptusöl durch Wasserdampfdestillation aus den frischen Zweigspitzen oder Blättern cineolreicher Eukalyptusarten. Die Substanz Cineol ist der Hauptwirkstoff in Eukalyptusöl. Sie können Eukalyptusöl bei Muskel- und Gelenkschmerzen und Rheuma einsetzen und die schmerzenden Bereiche damit einreiben. Außerdem wirkt Eukalyptusöl krampflösend, lokal durchblutungsfördernd und hat eine antientzündliche Wirkung.

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4. Kurkuma bei Gelenkschmerzen

Die Kurkumapflanze ist in Südostasien heimisch. Kurkuma ist ein Verwandter von Ingwer. Viele kennen Kurkuma als exotisches Gewürz. Dieses wird aus dem Wurzelstock der Kurkumapflanze gewonnen. Kurkuma ist ein wichtiger Bestandteil im Currypulver. Das Curcumin in Kurkuma hat aber auch ein hohes medizinisches Potenzial. Es soll entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidativ wirken sowie den Knochenabbau hemmen. Probieren Sie es einfach mal als natürliches Hausmittel bei Gelenkschmerzen, indem sie es als Gewürz einsetzen oder mit Honig vermischt einnehmen.

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5. Senf gegen starke Schmerzen

Senf gehört zu den uralten natürlichen Hausmitteln bei Gelenkschmerzen. Angewendet wird Senf äußerlich zum Beispiel als Senfwickel. Senfwickel haben einen schmerzlindernden, durchblutungsfördernden, entzündungshemmenden und wärmenden Effekt. So gehen Sie vor:

  • Verrühren Sie 5 Esslöffel Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem gleichmäßigen Brei.
  • Streichen Sie den Brei auf ein Tuch und wickeln Sie dieses vorsichtig um das schmerzende Gelenk.
  • Lassen Sie den Senfwickel 10 bis maximal 15 Minuten einwirken.
  • Die Behandlung sollte zwei Wochen nicht überschreiten.

Auch bei Rücken– und Nackenschmerzen eignen sich Senfwickel.

Tipp: Suchen Sie einen Arzt auf, wenn das Gelenk angeschwollen ist, sich heiß anfühlt oder Sie Fieber bekommen.

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