Knochen, Muskeln & Gelenke

Osteoporose Test: Wie hoch ist Ihr Risiko?

Meistens sind die Hormone schuld, wenn die Knochendichte abnimmt und die Diagnose „Osteoporose“ lautet. Doch es gibt auch Risikofaktoren, die die Knochenschwäche ungünstig beeinflussen. Wer sie im Blick hat, kann der Krankheit besser vorbeugen – ein Osteoporose Test hilft dabei.

Frauen leiden am häufigsten unter Osteoporose. Der Grund: ein Mangel an weiblichen Sexualhormonen, Östrogene genannt. Sie steuern nicht nur Sexualfunktionen, sondern auch die Produktion neuer Knochenmasse. Das ist wichtig, denn der Knochen baut ständig Zellen ab. Sinkt die Östrogenproduktion – zum Beispiel während der Wechseljahre – , wird weniger Knochenmasse nachproduziert als abgebaut wird. Die Folge: Der Knochen verliert peu à peu an Substanz.

Wie Sie die Symptome erkennen, lesen Sie hier.

Risikofaktoren für Osteoporose reduzieren

Doch es gibt noch andere Faktoren, die den Knochen zusetzen. Diese Risikofaktoren gilt es, im Blick zu haben. Wer sie kennt, kann durch vorbeugende Maßnahmen – wie zum Beispiel die Einnahme von Vitamin D und Sport – Osteoporose verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten verlangsamen. Auch eine basische Ernährung kann helfen die Knochensubstanz zu erhalten.

Lebensführung, Alter, Geschlecht und Veranlagung sind bei Osteoporose die vier wichtigsten Einflussgrößen. Welche Risikofaktoren im Einzelnen auf Sie zutreffen, verrät, wie hoch Ihr Risiko ist, an Osteoporose zu erkranken. Machen Sie unseren Osteoporose Test!

Wie hoch ist Ihr Osteoporose-Risiko?

1.Meine Eltern oder Großeltern hatten Brüche des Oberschenkelknochens.
2.Einer meiner Eltern oder Großeltern hatte einen Rundrücken.
3.Ich bin 60 Jahre oder älter.
4.Ich bin eine Frau.
5.Ich bin seit längerem bettlägerig oder auf den Rollstuhl angewiesen.
6.Bei mir wurde eine niedrige Knochendichte gemessen.
7.Ich fühle mich oft erschöpft und krank.
8.Ich bin sehr schlank bis untergewichtig.
9.Ich habe mich als Kind wenig bewegt beziehungsweise kaum Sport getrieben.
10.Für Frauen: Die Menopause begann bei mir vor dem 45. Lebensjahr.
11.Für Frauen: Meine Eierstöcke mussten früh operativ entfernt werden.
12.Für Frauen: Ich bin habe mehr als zwei Kinder.
13.Für Männer: Bei mir wurde ein niedriger Testosteron-Spiegel gemessen.
14.Milch, Käse und Milchprodukte wie Joghurt kommen bei mir nur selten auf den Tisch.
15.Ich esse kaum frisches, buntes Gemüse.
16.Fleisch spielt bei meinen täglichen Gerichten die Hauptrolle.
17.Ich esse häufig Fast Food oder Fertigessen.
18.Zucker gehört für mich einfach zum Leben dazu – zum Beispiel in den Kaffee oder in Form von Süßigkeiten.
19.Ich komme weniger als eine halbe Stunde täglich an die Sonne.
20.Ich rauche täglich 15 Zigaretten oder mehr.
21.Ohne vier Tassen Kaffee oder mehr pro Tag bin ich zu nichts zu gebrauchen.
22.Ich trinke mehr als drei Gläser Cola am Tag.
23.Ich trinke täglich Alkohol.
24.Zum Sport kann ich mich nur selten oder nie aufraffen.
25.Ich habe eine Überfunktion der Schilddrüse.
26.Ich habe eine chronische Nieren- oder Lebererkrankung.
27.Ich habe eine entzündliche Darmerkrankung.
28.Ich bin Diabetiker.
29.Ich habe oft Verdauungsprobleme (Blähungen, Verstopfung, Durchfall).
30.Ich habe länger als ein halbes Jahr Cortison, Prednison, Gerinnungshemmer oder Blutverdünner eingenommen.
31.Ich habe länger als ein halbes Jahr Beruhigungsmittel, Psychopharmaka oder Mittel gegen Epilepsie eingenommen.


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