Bewegung & Fitness

Sommertrend Stand Up Paddling

Stand Up Paddling ist der neue Trendsport. Stehpaddeln kann jeder, ob Anfänger oder Leistungssportler. Vorausgesetzt, er oder sie kann schwimmen. Die nassen Fakten rund um den beliebten Trendsport.

Standpaddling ist ein sanftes aber effektives Workout auf dem Wasser. Die Sportart eignet sich für jedes Alter und jedes Fitnesslevel. Denn die Belastung bestimmen Sie beim Paddeln einfach selbst.

Was ist Stand Up Paddling?

„Stand Up Paddling“ (Abkürzung SUP) kommt aus dem Englischen und bedeutet auf Deutsch „Stehpaddeln“ oder „stehend paddeln“. Beim SUP stehen Sie auf einem Board und bewegen sich paddelnd auf dem Wasser fort. “Erfunden” haben diese Fortbewegungsart polynesische Fischer, die sich noch heute stehpaddelnd auf Fischfang machen. Das Board ist etwas größer als ein normales Surfbrett.

Das Paddel ist etwa zwei Meter lang und auf die Körpergröße einstellbar. Es wird mit beiden Händen bewegt. Die neue Wassersportart wird auch bei uns immer beliebter. Wer paddeln will, braucht keine großen Vorkenntnisse und kein langjähriges Training. Und im Vergleich zum Windsurfen oder Wellenreiten brauchen Sie weder Wind noch Wellen. Ein Schnupperkurs reicht und Sie können sofort lospaddeln.

Pärchen, das im Schneidersitz auf Boards sitzt.

Manche nutzen das Board auch als Yoga- oder Fitnessmatte. (c) rh2010 / Fotolia

Fit mit SUP

SUP schont die Gelenke und stärkt den Oberkörper, Bauch und Rücken und trainiert die Tiefenmuskulatur. Gleichzeitig stabilisiert es durch das ständige Ausbalancieren Rumpf, Knie- und Fußgelenke. Einige nutzen ihr Paddelbrett sogar als schwimmende Yogamatte oder Fitnessunterlage.

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SUP oder iSUP: Welche Boards gibt es?

Es gibt zwei Arten von Stand Up Paddleboards:

  • Hardboards: Die meisten Paddler nutzen Hardboards aus Kunststoff, Epoxidharz oder Carbon. Die drei bis vier Meter langen Boards sind sehr leicht und stabil, allerdings ziemlich sperrig.
  • ISUP Paddleboards: Die aufblasbare Paddleboards (iSUP = inflatable Stand-Up Paddleboards, auch AIR SUP) sind eine Alternative für alle, die kein großes Auto haben und ihr Board im Rucksack mitnehmen möchten. Sie sind zwar nicht so stabil wie Hardboards, aber wesentlich einfacher zu transportieren. iSUPs werden wie ein Schlauchboot mit einer Pumpe aufgeblasen.

Wo kann ich Standpaddeln?

Paddeln können Sie überall: auf dem heimischen Baggersee, im nächsten Weiher oder auf dem Meer. Städte wie Berlin, Barcelona, Hamburg oder Venedig bieten Sightseeing-Touren auf dem Board an. Geübte SUPer paddeln auf reißenden Wildbächen um die Wette. Anfänger sollten, bevor sie an Bord gehen, die Sicherungsleine und Schwimmweste anlegen. Vergewissern Sie sich vor dem Lospaddeln, ob das Gewässer befahren werden darf. Und erkundigen Sie sich, ob es Fährverkehr oder gefährliche Strömungen gibt. Mit dem passenden Sonnenschutz und einem Hut steht einer erfolgreichen Paddeltour nichts mehr im Wege.

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