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Interview mit Vanessa Eckart

Interview mit Vanessa Eckart

Neuer Schwung

Aktuell laufen im ZDF alte Folgen der “Rosenheim-Cops” (dienstags um 19.25 Uhr und werktäglich nachmittags). Doch seit Juni wird endlich wieder gedreht. Wir haben während der Dreharbeiten mit Vanessa Eckart alias Kommissarin Eva Winter gesprochen: Über ihre Rolle, Corona – und was ihr gerade am meisten fehlt. 

Frau Eckart, die “Rosenheim-Cops” gehen in die 20. Staffel, Sie sind in Staffel 19 zum Team dazugestoßen. Inwieweit hat Ihre Figur der Kommissarin Eva Winter neuen Schwung in die Serie gebracht? 

Vanessa Eckart: Ich glaube, eine neue Figur bringt immer neuen Schwung in eine Sache, neue Dynamiken zwischen Figuren, neue Geschichten, ein neuer Charakter mit Eigenheiten und einer ganz eigenen Art, Dinge anzugehen. Und außerdem ist Eva halt auch eine Schwungvolle. (lacht) 

Sie sind geborene Münchnerin, kommen in der Serie aber aus Bielefeld. Sind Sie eigentlich schon mal dort gewesen? 

Vanessa Eckart: Haha, nein, diese Ehre hatte ich noch nicht. 

Sie haben 2018 eine Gastrolle in der Serie gespielt. War dieses Reinschnuppern der Grundstein für das jetzige Engagement? 

Vanessa Eckart: Bestimmt ist es von Vorteil, von den Verantwortlichen schon mal gesehen worden zu sein. Denn, wenn die Leute gar nicht wissen, dass es einen gibt, wie sollen sie einen dann besetzen? 

"Die Trennung was schlimm"

Wie haben Sie den Corona-Lockdown mit Ihrer Familie erlebt? 

Vanessa Eckart: Glücklicherweise ohne größere wirtschaftliche oder gesundheitliche Einschnitte. Natürlich war die Trennung in der Anfangszeit schlimm, und ich habe meine Familie sehr vermisst, aber dadurch war das Wiedersehen umso schöner. 

Jetzt wird wieder gedreht, unter Sicherheitsbedingungen. Wie sehr erschwert das die Arbeit als Schauspielerin? 

Vanessa Eckart: Um ehrlich zu sein, habe ich es mir schwieriger vorgestellt, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das einzig Schlimme ist, dass man die Kollegen nicht einfach mal umarmen darf. Das fällt mir manchmal schwer.

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| Andreas Herden | 11. August 2020