Leben » Feuerstellen im Garten
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Feuerstellen im Garten

Feuerstellen im Garten

An der lodernden Feuerschale, vor dem Schwedenfeuer oder im Schein von Gartenfackeln werden selbst bitterkalte Wintertage zum Genuss. Das ist vor allem in diesem Winter eine gute Möglichkeit, um Treffen mit Familienangehörigen oder Freunden risikoarm an der frischen Luft durchzuführen.

Sicher Feuer machen & Brennholz lagern

©Colourbox/Rickard Norrefeldt

Den Tanz der Flammen zu verfolgen und sich gemütlich an der Feuerstelle niederzulassen, ist einfach ein schönes Wintervergnügen. Damit es auch ein erfreuliches Erlebnis bleibt, ist ein standsicherer Platz auf ebenerdigem Untergrund für die Feuerstellen unabdingbar.

Leicht entflammbare Dinge müssen aus der unmittelbaren Umgebung natürlich entfernt werden. Und wer dann noch gute Holzarten zum Verbrennen aussucht, hat alles richtig gemacht. Zu den Holzarten, die schön gleichmäßig und lange brennen, gehören zum Beispiel Buche und Esche. Birke duftet beim Verbrennen gut, weil das Holz ätherische Öle enthält.

Das Feuer im Kamin oder Ofen will einfach nicht in Gang kommen? Ein immer wieder verwendbare “Feueranzünder”, wie der von Denk Keramik, löst das Problem. Mit Wachsresten, Speiseöl oder Ethanolgel gefüllt, bringt er das Feuer schnell in Gang – das ist nachhaltig und sehr praktisch.

Frisch geschlagenes Holz hat einen hohen Wassergehalt und brennt schlecht, deshalb sollte es gut durchgetrocknet sein, bevor man es für Feuerschalen & Co. nutzt. Das kann je nach Holzart bis zu drei Jahren dauern. Lagern Sie das gespaltene Holz regengeschützt.

Tipp: Zwischen Hauswand und Holz sollten ein paar Zentimeter Freiraum verbleiben, damit genug Luft ans Holz gelangt.

Treffpunkt Feuerschale

©Colourbox/

Die Freude über flackernde Flammen an kalten Wintertagen wird umso größer, je weniger man friert. Eine Keramikschale kann mehr Wärme aufnehmen und speichern als Stahl – gemütlich, wenn man drum herum sitzt, und dekorativ, wenn die Schale brennend im Freien steht und man das Feuer von innen genießt.

Wachs recyclen & Schwedenfeuer

Überbleibsel von Kerzen fallen vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit häufig an. Zum Wegwerfen sind diese Wachsreste viel zu schade. Man kann neue Kerzen aus dem Wachs gießen oder dicke Gartenkerzen wieder damit auffüllen. Es gibt sogar fertige.

Romantische Schwedenfeuer, also hochkant aufgestellte Holzstämme, brennen dank eingesägter Schlitze ganz hervorragend – das gilt sogar für frisches, noch etwas feuchtes Holz! Wer will, kann die Stämme, am besten aus Nadelhölzern, selbst zurecht sägen. Im Handel sind sie ebenfalls erhältlich.

Fackeln & Co.

Eiserne Gartenfackel mit lodernder Flamme
©Colourbox/Dieter Meyer

Dekorative Gartenfackeln verbreiten im Garten schon fast eine mittelalterliche Burgatmosphäre, weil die Flammen kräftig aus den Motivöffnungen an der Seite herauslodern. Als Brennstoff dient eine mit Wachs getränkte Toilettenpapierrolle. Natürlich sollte man beim Aufstellen darauf achten, dass benachbarte Pflanzen und Gegenstände kein Feuer fangen können – auch wenn mal ein Windstoß die Flammen trifft.

Wintergrillen

Wintergrillen macht Spaß – längst haben Liebhaber der Freiluftküche die Grillsaison bis in den Winter hinein verlängert. Mit kompakten Holzkohle- Kugelgrillgeräten können Sie an jedem beliebigen Gartenplatz Ihre Gäste kulinarisch verwöhnen. 

Über der Glut können als Nachspeise auch wunderbar Marshmallows geröstet werden. Stellt man parallel eine Feuerschale auf, kann darüber als Grillbeilage Stockbrot gebacken werden und die Gäste können sich am Feuer wärmen bis die Leckereien vom Grill fertig sind.

©Colourbox
©Colourbox

Doch über einer Feuerstelle lassen sich noch andere Köstlichkeiten zubereiten: Etwa ein großer Topf voll Kesselgulasch, der über dem offenen Feuer aufgehängt wird. Da wirkt das leckere Essen gleich noch spektakulärer – auch eignet sich über dem Feuer gebackenes Stockbrot bestens als Beilage.

Noch mehr Winterliches

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| Land & Leute Redaktion | 7. Januar 2021