Leben » Schönes aus Wiesenblumen
Leben » Schönes aus Wiesenblumen

Schönes aus Wiesenblumen

Schönes aus Wiesenblumen

Lieben Sie Rotklee, Hahnenfuß, Schafgarbe oder Wiesensalbei? Dann ist jetzt Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch Wiesen und Felder, um sich das Material für zauberhafte Kränze und Sträuße zu pflücken.

Wer jetzt mit dem Fahrrad übers Land fährt oder spazieren geht, wird vielerorts farbenfrohe Blumenwiesen antreffen, die von Bienen und Hummeln nur so umschwärmt werden. Hier finden wir die Zutaten für Kränze und Sträuße. Allerdings wird nur gepflückt, was wir kennen, und natürlich keine Blume, die unter Naturschutz steht. Im Zweifelsfall einen Pflanzenführer einstecken!

Fünf auf einen Streich

Zwei bunte Wiesenblumensträuße auf einer Holzbank
©rtv media group

Am Wegesrand und auf Wiesen wächst die schönste Auswahl für den selbst gepflückten Strauß. Diese fünf Wildblumen sind wohl die bekanntesten: Die erste ist der feingliedrige Wiesensalbei. Er gilt mit seinen lilafarbenen, kerzenartigen Trauben als eine der schönsten Wildblumen. Wegen dieser auffälligen Blütenform ist er immer eine Augenweide in der Vase.

Kombiniert mit der Echten Kamille bilden die beiden ein schönes Duo, das sogar heilende Wirkung hat. Die Kamille ist zwar eher unscheinbar, erfreut aber mit ihrer schlichten Blüte: Der filigrane Stängel mündet in ein tiefgelbes Blumenköpfchen, und von diesem gehen die weißen Blütenblätter ab, die ihm das Aussehen einer strahlenden Sonne verleihen. Doch das Beste an der Kamille ist der angenehme Duft. Er beruhigt und lässt uns in Erinnerungen schwelgen.

Die Gemeine Schafgarbe stellt sich mit dieser zart duftenden Schönheit in eine Reihe. Wegen ihrer feinen, gefiederten Blätter, die wie Augenbrauen geschwungen sind, trägt sie auch den Namen “Augenbraue der Venus”. Nummer vier ist der Rotklee. Er ist wohl jedem bekannt, der viel draußen unterwegs ist. Als Futter- und Heilpflanze wird er schon seit Langem geschätzt, aber auch in Sträußen und als Kranz gebunden macht er eine gute Figur.

Die letzte Pflanze, die wir hier nennen wollen, ist sein Cousin, der Gewöhnliche Hornklee. Er kommt mit leuchtend gelben, doldigen Blütenständen daher, die seinem Verwandten so gar nicht ähneln, aber perfekt für ein blumiges Arrangement sind. Eine dieser fünf Schönheiten finden Sie bestimmt beim nächsten Spaziergang – einfach die Augen offen halten und sammeln.

Mit Liebe gebunden

Schere, Draht und Kleeblüten zum Binden eines Kleekranzes
©rtv media group
Gebundener Kleekranz in Herzform auf einem Holzzaun
©rtv media group

Das brauchen Sie: Aludraht, Seitenschneider, Floristendraht, Schnur, Schere, Rotklee

1) Draht biegen

Nehmen Sie den Aludraht zur Hand und schneiden Sie ca. 50 cm davon ab. Nun formen Sie ihn zu einer gleichmäßigen Herzform. Die Drahtenden miteinander verwickeln, um das Herz zu schließen.

2) Blüten fixieren

Die einzelnen Rotkleeblüten mit Floristendraht am vorgefertigten Herz befestigen. Dabei so lange Blüten herumwickeln, bis der Draht kaum noch zu sehen ist. Den gebundenen Kranz mit einer Schnur aufhängen oder auf den Tisch legen.

Dekoration ganz natürlich

Mit Wiesenblüten dekorierte Windlichter auf einem Eisentablett
©rtv media group

Unkraut? Von wegen! Feldthymian, Goldrute und Co. sehen auch als Zierde schmuck aus. Für ein Windlicht: Stellen Sie in ein größeres Glas einfach ein kleineres und verzieren Sie den Zwischenraum mit einzelnen Blüten oder zarten Ranken, wir haben Feldthymian genommen.

Für einen Strauß: Beim nächsten Sommerspaziergang pflücken Sie am Wegesrand einfach einen zauberhaften Blumenstrauß. Zum Beispiel überwiegen gelbe Blumen wie die Goldrute. Unser Tipp: Im Garten steht so ein Strauß auch gut in einem alten Weckglas. An seine Öffnung kann noch ein hübsches Band zum Verzieren gebunden werden.

Noch mehr Gartenthemen

| Land & Leute Redaktion | 4. Juni 2020