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Die Netflix-Highlights im Oktober

Die Netflix-Highlights im Oktober

Der Herbst ist da, die Blätter fallen von den Bäumen und es wird draußen ungemütlich. Zum Glück wartet der Oktober mit ordentlich Nachschub bei Netflix auf.

"El Camino - Ein Breaking Bad Film", ab 11. Oktober

Aaron Paul im FIlm "El Camino"
©Netflix

“Breaking Bad”-Mastermind Vince Gilligan machte schon im Vorfeld klar: “El Camino” ist ein Film für die Fans der Kultserie. Wer die nicht kennt, dürfte es überaus schwer haben Handlung und Sinn der so sehnlich erwarteten Fortsetzung zu folgen. Über den Löwenanteil des Plots und auch ob Walter White im Film zu sehen sein wird, darüber schwiegen Gilligan und Netflix sich beständig aus. Eins ist trotzdem klar: Ein Highlight ist der Film mit Sicherheit.

Nach den Ereignissen im “Breaking Bad”-Serienfinale ist Jesse Pinkman (Aaron Paul) auf der Flucht. Doch das Erlebte und die Gefangenschaft haben tiefe Spuren hinterlassen – nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Wem kann Jesse noch trauen und wie soll es für ihn weitergehen? Um überhaupt eine Zukunft zu haben, muss Jesse sich seiner Vergangenheit stellen.

Für Fans von: “Breaking Bad” und “Better Call Saul”

"Die Geldwäscherei", ab 18. Oktober

Helen Mirren in der Netflix-Serie "Die Geldwäscherei"
©Netflix

Mit einer eindrucksvollen Starbesetzung und viel bissigem Humor nahm sich der oscargekrönte Regisseur Steven Soderbergh (“Oscean‘s Eleven”) der skandalträchtigen  “Panama Papers” an. Herausgekommen ist eine bitterböse, schwarzhumorige Satire, in der Stars wie Oscarpreisträgerin Meryl Streep, Oscarpreisträger Gary Oldman, Antonio Banderas, David Schwimmer, James Cromwell and Sharon Stone zu Hochform auflaufen.

Nachdem ihr Traumrlaub ein albtraumhaftes Ende nimmt, stellt die Witwe Ellen (Meryl Streep) fest, dass man sie bei einer Versicherungspolice übers Ohr gehauen hat. Das will die resolute Dame nicht auf sich sitzen lassen und forscht nach. Ihre Recherchen führen sie bis nach Panama zur Anwaltsfirma von Jürgen Mossack (Gary Oldman) und Ramón Fonseca (Antonio Banderas). Die helfen den Reichsten der Reichen in großem Stil, ihr Geld mit einem Geflecht von Scheinfirmen und Transaktionen zu verstecken – und betreiben Steuerhinterziehung im ganz großen Stil.

Für Fans von: “Wag the Dog” und “Der Informant”

"Living with Yourself", Staffel 1 ab 18. Oktober

Paul Rudd in der Netflix-Serie "Living With Yourself"
©Netflix

Paul Rudd ist für seinen besonderen Humor u.a. aus “Ant-Man” und “Friends” bekannt. Nun spielt er in der Netflix-Produktion “Living with yourself” den ausgebrannten Miles, der zur Selbstoptimierung in einen Spa geht. Dort, so verspricht man ihm,  soll ein neuer Menschen aus ihm werden. Das scheint tatsächlich zu funktionieren: Mit voller Energie stürzt er sich auf all seine beruflichen wie privaten Probleme und hat damit viel Erfolg. Doch dann steht er plötzlich vor seinem Doppelgänger – dem alten, negativen Miles. Es beginnt ein ständiger Wettstreit zwischen den beiden, der Ausgang völlig ungewiss. Die Story erinnert an Schwarzeneggers “The 6th Day” – jedoch um einiges amüsanter, aber deshalb nicht weniger spannend.

Für Fans von: “Little Miss Sunshine” und “Maniac”

"Daybreak", Staffel 1 ab 24. Oktober

Der Cast der Netflix-Serie "Daybreak"
©Netflix

Netflix bringt mit “Daybreak” einen wilden Mix aus Coming-of-Age-Story, Liebesgeschichte, postapokalyptischer Action à la “Mad Max” und Zombiegemetzel in bester “The Walking Dead”-Manier an den Start. Zehn Folgen umfasst die erste Staffel der erfrischenden Produktion, Matthew Broderick (“Ferris macht blau”) hat eine Nebenrolle als Schuldirektor der Glendale High.

Darum geht’s: Der Außenseiter Josh (Colin Ford) geht auf die Glendale High-School in Kalifornien. Nach der Apokalypse beschäftigt den Teenager vor allem eine Sache: Inmitten von Chaos und Anarchie will er unbedingt seine Freundin wiederfinden. Dabei muss er sich mit zombieartigen Wesen, kratzbürstigen Cheerleadern und bis an die Zähne bewaffneten Sportskanonen herumschlagen. Ein Glück, dass ihm mit der 12-jährigen Angelica (Alyvia Alyn Lind) und dem Samurai Wesley (Austin Crute) zwei schlagkräftige Verbündete zur Seite stehen.

Für Fans von: “The End of the F****** World” und “Zombieland”

"The Kominsky Method", Staffel 2 ab 25. Oktober

Michael Douglas und Alan Arkin in "The Kominsky Method"
©Netflix

“Zwei verwirrte, neurotische, depressive, alte Männer, deren Leben auseinanderfällt. Die nichts mehr zu bieten haben und das wissen und die versuchen, zu überleben. Es ist irre komisch!” So beschreibt Alan Arkin die Handlung der Serie “The Kominsky Method”, mit der der 85-Jährige und sein 10 Jahre jüngerer Kollege Michael Douglas vor einem Jahr einen riesigen Erfolg für Netflix landeten. Douglas erhielt dafür Anfang des Jahres einen Golden Globe.  “The Kominsky Method” ist in der Tat ein kleines Juwel, nicht nur weil die beiden Alt-Filmstars hier die Zeit und Möglichkeit haben, zu improvisieren und sich von einer anderen Seite zu zeigen – als menschliche Versionen der Muppets “Waldorf und Statler”, die scharfzüngig alles kommentieren, was ihnen missfällt. Und das ist so einiges.

Auch in Staffel zwei reihen sich witzige und tief tragische Momente aneinander, ganz wie im richtigen Leben. Und dieses Mal bekommen der abgehalfterte Schauspiellehrer Kominsky (Douglas) und sein Agent und bester Freund Norman (Arkin) hochkarätige Stargäste an die Seite gestellt. Denn Sandys Exfrau wird von keiner Geringeren als Kathleen Turner gespielt, mit der Douglas in den 80er-Jahren auf der großen Leinwand u.a. in “Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten” und “Der Rosenkrieg” ein echtes (Albtraum)paar bildete. Arkins Norman dagegen trifft in den neuen Folgen auf Jane Seymour, die seine frühere Freundin Madelyn (“Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft”) spielt und neuen Schwung in das Leben des Witwers bringt. Und auch bei Sandy Kominskys Tochter bewegt sich in Sachen Liebe etwas.

Für Fans von: “Grace & Frankie” und “Vicious”

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| Kristin Lenk | 27. September 2019