Neues aus Film und Fernsehen » “Ferdinand von Schirach: Feinde”
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“Ferdinand von Schirach: Feinde”

“Ferdinand von Schirach: Feinde”

Der erfolgreiche Schriftsteller Ferdinand von Schirach überrascht mit einem ganz neuen Projekt. Erstmals in der Geschichte des deutschen Fernsehens wird mit “Ferdinand von Schirach: Feinde” ein Filmprojekt gleichzeitig im Ersten sowie in allen Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt.

Eine Geschichte, zwei Perspektiven

Im Januar 2021 wird sonntags um 20:15 der Film “Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit” im Ersten ausgestrahlt. Im Anschluss folgt eine 30-minütige Reportage. Anschließend gibt’s den zweiten Film “Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis” zu sehen, den die Dritten Programme der ARD bereits um 20:15 Uhr ausstrahlen.

Die beiden Filme drehen sich um die gleiche Geschichte, jedoch werden sie aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Es geht um die Entführung eines zwölfjährigen Mädchens, die die Zuschauer in “Gegen die Zeit” aus der Sicht des ermittelnden Kommissars Peter Nadler (Bjarne Mädel, Foto, hinten) erleben. In “Das Geständnis” wird der Fall dagegen aus Sicht des Strafverteidigers des vermeintlichen Täters, Konrad Biegler (Klaus Maria Brandauer, Foto vorne), vermittelt.

Am Ende stehen sich Kommissar und Verteidiger im Gerichtsprozess gegen den Verdächtigen Georg Kelz (Franz Hartwig) gegenüber. Die Mittel, die Nadler fordert und einsetzt, mögen im Einzelfall unserem Gerechtigkeitsgefühl entsprechen. Aber heiligt der Zweck alle Mittel? Dieser Frage geht das Filmprojekt von Ferdinand von Schirach nach.

Großartige Besetzung

An der Seite von Klaus Maria Brandauer und Bjarne Mädel spielen unter Regie von Nils Willbrandt u.a. Franz Hartwig, Katharina Schlothauer, Alix Heyblom, Ulrike Kriener, Marc Hosemann, Harald Schrott, Ursina Lardi, Julia Richter, Bjarne Meisel, Anne Ratte-Polle, Neda Rahmanian, Gitta Schweighöfer, Nina Marie Wyss, Mirko Lang und Samuel Finzi.

Executive Producer ist Oliver Berben, Produzenten sind Jan Ehlert und Karsten Rühle. Die Drehbücher stammen von Ferdinand von Schirach, Jan Ehlert und Nils Willbrandt.

| Ann-Kathrin Schaub | 21. Oktober 2020