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“Großstadtrevier”: Zwei Darsteller steigen aus

“Großstadtrevier”: Zwei Darsteller steigen aus

Hannes Krabbe und Piet Wellbrook alias Marc Zwinz (l.) und Peter Fieseler (r.) verlassen das “Großstadtrevier” in der 34. Staffel. Die beiden Darsteller waren seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der beliebten ARD-Vorabendserie. Nun gehen beide neue Wege.

Abschied vom PK 14

Gleich zwei Schauspieler verlassen im Herbst das “Großstadtrevier”. Marc Zwinz verabschiedet sich von seiner Rolle als Wachhabender Hannes Krabbe mit ganz persönlich Worten: “Ich habe deine Uniform getragen und die Welt mit deinen schrägen Gedanken erklärt. 168 Episoden lang. Wir hatten einen guten Lauf, Krabbe!”

Auf den Schauspieler warten neue berufliche Projekte, ebenso wie für seinen Kollegen Peter Fieseler: “Wenn man die Lust verspürt, mal andere Dinge zu machen, sollte man ihr nachgehen. Außerdem möchte ich mehr Zeit für meine Familie und insbesondere für meine Tochter haben.”

Beide Darsteller werden aus der Serie in der Folge “Die Freiheit“ aussteigen, die im kommenden Jahr ausgestrahlt wird. Allerdings führen ihre Wege vom PK 14 aus in unterschiedliche Richtungen: Hannes Krabbe zieht es Richtung Norden, Piet Wellbrook in den Süden, wo seine Kinder leben. Den letzten Drehtag haben die beiden Schauspieler gemeinsam: Am Dienstag, 22. September 2020, fällt für Peter Fieseler und Marc Zwinz im Wachraum des Kommissariats die letzte Klappe.

90-minütiger Film "St. Pauli, 6 Uhr 07"

Nach 35 Jahren und annähernd 500 Folgen geht das “Großstadtrevier” in die Länge. “St. Pauli, 6 Uhr 07” heißt der 90-minütige Film, in dem Marc Zwinz und Peter Fieseler noch zu sehen sein werden. Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 21. September 2020.

Zum Inhalt: Es ist genau 6:07 Uhr, als das Leben von Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) aus den Fugen gerät. Die Polizistin des 14. Hamburger Polizeikommissariats sitzt in der U-Bahn, als ein Streit zwischen drei Männern eskaliert. Sie geht dazwischen und wird brutal zusammengeschlagen, während die anderen Menschen in der U-Bahn zuschauen. Niemand greift ein.

Für Harry Möller (Maria Ketikidou), Lukas Petersen (Patrick Abozen) und die anderen Kollegen des PK14 beginnt eine nervenaufreibende Suche nach den Tätern. Frustrierende Gespräche mit Zeuginnen und Zeugen ergeben nichts, diese haben entweder nichts gesehen oder wollten nichts sehen. Als ein Toter am Elbstrand gefunden wird, offenbaren sich neue Abgründe, und auch Nina gerät ins Visier der Ermittlungen.

| Ann-Kathrin Schaub | 18. September 2020