Neues aus Film und Fernsehen » “SOKO München”: Abschied in Spielfilmlänge
Neues aus Film und Fernsehen » “SOKO München”: Abschied in Spielfilmlänge

“SOKO München”: Abschied in Spielfilmlänge

“SOKO München”: Abschied in Spielfilmlänge

Nach knapp 42 Jahren verabschiedet sich die “SOKO München”, die als “SOKO 5113” mit der Folge “Einsatz: 22:00 Uhr” startete, mit einem Film in Spielfilmlänge. Das ZDF zeigt den 90-minütigen Abschiedsfilm “Der Countdown” am 29. Dezember 2020 um 20:15 Uhr.

So fing alles an

Die “SOKO 5113” wurde nach der Idee des ehemaligen Kripo-Beamten Dieter Schenk produziert. Sein Konzept bestand darin, die Arbeit der Kriminalpolizei möglichst realitätsnah zu zeigen. Die Zahl “5113” im Titel bezog sich dabei auf die Telefondurchwahl des Chefs der SOKO.

Das Ermittler-Team der ersten Stunde bestand aus Werner Kreindl, Wilfried Klaus, Hans Dieter Trayer und Ingrid Fröhlich, die die erste weibliche Kommissarin im deutschen Fernsehen verkörperte. Im Jahr 2016 wurde die “SOKO 5113” dann schließlich in “SOKO München” umbenannt. Insgesamt gibt es 668 Episoden in 45 Staffeln.

Darum geht's im letzten Fall

Arthur Bauer (Gerd Silberbauer, 2.v.l.) hat das gesamte Team in einen Biergarten eingeladen: Er will sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Doch dazu kommt es erst gar nicht: Unweit des Lokals bedroht ein junger Mann, Johannes Hofer (Lion Leuker), eine Frau mit einer Pistole. Dominik (Joscha Kiefer, r.) ist sofort zur Stelle, der Täter aber flieht. Bei der Verfolgung kommt es zum Schusswechsel, bei dem Dominik den jungen Mann tödlich verletzt.

Während sich daraufhin die “Innere” einschaltet und Dominik vom Dienst suspendiert, durchsuchen Arthur, Resi (Mersiha Husagic, 2.v.r.) und Franz (Christofer von Beau, l.) die Wohnung der jungen Frau. Sie finden nicht nur eine Leiche, sondern auch Hinweise auf einen geplanten Anschlag.

Auch interessant

| Ann-Kathrin Schaub | 11. November 2020