Neues aus Film und Fernsehen » Thrillerserie “Schneller als die Angst” im Ersten
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Thrillerserie “Schneller als die Angst” im Ersten

Thrillerserie “Schneller als die Angst” im Ersten

“Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.” Dieses Zitat von Friedrich Nietzsche hing jahrelang hinter dem Schreibtisch von Robert Ressler, einem der berühmtesten Profiler und Mitbegründer der forensischen Abteilung für Verhaltensforschung des FBI. Autor Richard Harris ließ sich von ihm bei Bestsellern wie “Roter Drache” und “Das Schweigen der Lämmer” beraten und inspirieren. 

Jahre später setzte Anthony Hopkins’ oscarprämierte Verkörperung von Harris’ kultiviertem Kannibalen Dr. Hannibal Lecter neue Maßstäbe, was die Darstellung von Serienmördern in Film und Fernsehen angeht. Seitdem erleben die Psychopathen in der Unterhaltung eine erschreckende Blütezeit. Je gruseliger, je grotesker ihre Verbrechen, desto besser sind sie offenbar geeignet, dem Zuschauer einen Schauer über den Rücken zu jagen.

Eine spannende Jagd

Je eindringlicher die Beziehung zwischen Serienmörder und Ermittler, desto spannender die Jagd. So auch in der Serie “Schneller als die Angst”, die am 1., 2. und 9. Januar jeweils in Doppelfolgen im Ersten läuft. Felix Klare, der am 1.Januar unmittelbar vor dem Serienstart als Kommissar Bootz im “Tatort” ermittelt, spielt dabei die Rolle des Frauenmörders André Haffner.

“Diese extreme und tiefgreifende Figur, die mit so viel psychologischen Knackpunkten gezeichnet ist, hat mich als Schauspieler sehr angezogen. Generell spielt die Psyche meiner Figuren immer einen, wenn nicht den entscheidenden Baustein, der mich interessiert,” erklärt Klare die Attraktivität der Rolle. Haffner manipuliert, vergewaltigt, foltert und mordet, wenn er dem Zuschauer nicht gerade in feinster “Roter Drache”-Manier beim Yoga seine Rückseite präsentiert, auf die er sich die Fotos seiner Opfer tätowieren ließ.

Psychische Spuren und Traumata

Als der Psychopath aus dem Gefängnis flieht, wird die Zielfahnderin Sonja “Sunny” Becker (Friederike Becht) auf ihn angesetzt – und blickt in den von Nietzsche beschworenen Abgrund. Ihr erster Zusammenstoß mit dem Serienmörder hinterlässt psychische Spuren. Doch nicht nur die Suche nach Haffner lässt Sunny zur Getriebenen werden. 

Die Polizistin verheimlicht, dass sie kürzlich von einem Unbekannten vergewaltigt wurde. Das unverarbeitete Trauma belastet berufliche und private Beziehungen. Und während Haffner ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel startet, realisiert Sunny, dass der Vergewaltiger aus ihrem engsten Kreis kommen muss …

Sendetermine zum Start der sechsteiligen Serie “Schneller als die Angst”

  • “Dämonen”: Samstag, 1. Januar 2022, 21:45 Uhr im ZDF
  • “Ratten”: Samstag, 1. Januar 2022, 22:30 Uhr im ZDF
  • “Inferno”: Sonntag, 2. Januar 2022, 21:45 Uhr im ZDF
  • “Vergeltung”: Sonntag, 2. Januar 2022, 22:30 Uhr im ZDF
  • “Treibjagd”: Sonntag, 9. Januar 2022, 21:45 Uhr im ZDF
  • “Freiheit”: Sonntag, 9. Januar 2022, 22:30 Uhr im ZDF
  • alle Folgen bereits ab Donnerstag, 30. Dezember 2021, in der ARD-Mediathek
| rtv Redaktion | 28. Dezember 2021