Reisen & Entdecken » Reisetrend “Slow Travel”
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Reisetrend “Slow Travel”

Reisetrend “Slow Travel”

Naturerlebnis und Entspannung

Europa in zehn Tagen? Das war einmal. Statt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzten, setzen die Corona-gestressten Deutschen auf Urlaub mit Entschleunigung. “Slow Travel” nennt sich dieser Reisetrend, der die neu entdeckte Langsamkeit des Urlaubens beschreibt.

Beim Bahn-Wandern beispielsweise geht es abwechselnd auf Gleisen und Wanderwegen dahin. Der Zug zuckelt durch schöne Landschaften und hält an interessanten Orten. So bleibt Zeit für Ausflüge. Keine Hexerei ist beispielsweise eine Tour mit der Schmalspurbahn durch den Harz. Sie bringt Touristen zum sagenumwobenen Brocken und nach einer Wanderung wieder zurück.

Immer mit der Ruhe!

Stark nachgefragt sind geführte Radreisen. Der Vorteil: Man braucht weder sein eigenes Vehikel noch schwere Satteltaschen mitzuschleppen. Das Fahrrad wird am Ausgangspunkt gestellt und das Gepäck von Station zu Station transportiert.

Eine genussvolle Strecke führt etwa die Mosel entlang zu Weingütern, wo edle Tropfen verkostet werden. Wen es in die Wärme zieht, radelt in acht Tagen von Bozen nach Venedig – Traumblicke auf den Gardasee und die Dolomiten inklusive. Wer nicht so viel strampeln möchte, steigt aufs E-Bike, das vollen Radgenuss bei halber Muskelkraft verspricht. Getreu dem Reisemotto: Immer mit der Ruhe!

| Florian Büttner | 9. März 2021