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Die Kino-Tipps im März

Die Kino-Tipps im März

Familienspäße, Horror und Drama. Der Kino-März verspricht jede Menge Spannung und Abwechslung. Wir sagen Ihnen, was der März alles zu bieten hat. Das sind unsere Kino-Highlights.

"Onward - Keine halben Sachen", 5. März

©Disney

Der neueste Animationsfilm aus dem Hause Disney/Pixar bietet gewohnt starke Kost für die ganze Familie. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mit Ian und Barley Lightfoot zwei Brüder, die ohne Vater aufwachsen. Während Barley recht früh seinen Vater verlor, lernte Ian ihn nie kennen. An seinem Geburtstag bekommt Ian das Vermächtnis seines Papas, eine Art Zauberstab, mit der er seinen Vater für einen Tag wieder lebendig machen kann. Doch das Experiment geht schief, und die beiden Brüder setzen alles daran, ihr Treffen mit Dad doch noch zu ermöglichen. Die Zeit läuft. Sie haben nur 24 Stunden Zeit.

Einschätzung

Der Film von “Die Monster-Uni”-Regisseur Dan Scanlon beschäftigt sich auf gleichermaßen komische wie tragische Weise mit dem Verlust der Eltern. “Onward” ist eine gelungene Mischung aus märchenhafter Fantasy und realer Coming-of-Age-Geschichte. Typisches Pixar-Material eben, das seine Zuschauer direkt auf mehreren Ebenen anspricht …

"A Quiet Place 2", 19. März - Achtung: auf August 2020 verschoben

©Paramount Pictures

John Krasinskis Horrorthriller “A Quiet Place” war 2018 ein echter Überraschungshit. Krasinski spielte darin auch die Hauptrolle, an seiner Seite seine Ehefrau Emily Blunt. Der spannende Thriller erzählte von einer Familie, die sich in einer dystopischen Zukunft komplett leise verhalten muss, da die kleinsten Geräusche eine tödliche Gefahr anlockten. In der Fortsetzung muss die Familie ihre Heimat verlassen und sich ein neues Zuhause suchen. Dabei treffen Sie auf weitere Überlebende, aber auch auf weitere Gefahren.

Einschätzung

Das Sequel zum Horror-Hit “A Quiet Place” kommt keine zwei Jahre nach dem Erfolg des ersten Teils. Kein Wunder. Der Film kostete 17 Millionen Dollar, und spielte 340 Millionen ein. Wir erwarten mehr von dem, was den ersten Teil ausmachte. Regie, Drehbuch und Hauptrolle übernahm wieder Multitalent John Krasinski. Mit Djimon Hounsou und Cillian Murphy holte sich Krasinski noch echte Star-Power mit an Bord. Wir erhoffen uns erneut nervenzehrende Spannung und menschliches Drama.

""Berlin, Berlin – Der Kinofilm", 19. März - Achtung: bis auf weiteres verschoben

©Constantin Film

Von 2002 bis 2005 lief im Ersten die Vorabendserie “Berlin, Berlin” mit Felicitas Woll. Die spielte damals die jugendliche Lolle, die vom Dorf nach Berlin zog, und sich dort prompt in ein unüberschaubares Liebes-Chaos verstrickte.  Im 15 Jahre später entstandenen Kinofilm ist sie grade dabei ihren einstigen Nachbarn Hart zu heiraten. Da platzt Sven in die Feierlichkeiten, und macht Lolle einen Heiratsantrag. Alles wie immer also. Lolle ist verwirrt, flüchtet, und landet nach einem Ausraster vor Gericht. Sie soll Sozialstunden an einer Schule ableisten. Nach einer Partynacht wacht Lolle im Harz auf. Ihre Reise zurück nach Berlin wird zum aberwitzigen Roadtrip. Zu wem wird Lolle zurückkehren?

Einschätzung

15 Jahre nach dem Ende der Serie kommt der Kinofilm zu “Berlin, Berlin” reichlich spät. Dafür sind zahlreiche Serien-Darsteller von damals mit an Bord. Wer die TV-Serie damals gut fand, wird sicher auch am Kinofilm seine Freude haben. Wir erwarten harmlose Unterhaltung, die genauso gut im Vorabendprogramm laufen könnte. Echter Fan-Service.

"Undine", 26. März - Achtung auf 11. Juni 2020 verschoben

©Piffl Medien

Die Stadthistorikerin Undine lebt in einem kleinen Appartement am Berliner Alexanderplatz. Die Trennung von ihrem Freund wirbelt ihr Leben durcheinander. Der Zauber wird zerstört. Denn: Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten, und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Doch Undine wehrt sich gegen ihr Schicksal und verliebt sich einfach neu. In den Industrietaucher Christoph. Die beiden sind fasziniert von einander. Doch Christoph merkt schnell, dass Undine vor etwas davonläuft. Wenn sie ihre neue Liebe nicht verlieren will, muss sich Undine dem Fluch stellen …

Einschätzung

“Transit”-Regisseur Christian Petzold versucht sich an einer faszinierenden Neuinterpretation des Mythos der mysteriösen Wasserfrau Undine. Nur durch die Liebe eines Menschen konnte sie ein irdisches Leben führen. Das moderne Märchen begeistert mit langsamen, aber virtuosen Bildern. Und zwei Hauptdarstellern (Paula Beer, Franz Rogowski), die genau wissen, was sie tun. Schon in “Transit” spielten die beiden atemberaubend. Damals blieb ihnen die Liebesgeschichte noch verwehrt. Sehenswert!

"Mulan", 26. März - auf unbekannt verschoben

©Disney

Realverfilmung des Disney-Animationsfilm-Klassikers von 1998. Chinas Kaiser fordert, dass jede Familie einen Mann ausschickt, um Teil der kaiserlichen Armee zu werden. Das Land soll vor Eindringlingen aus dem Norden verteidigt werden. Doch weil Mulans Vater, einst angesehener Soldat, krank und geschwächt ist, nimmt das Mädchen Mulan seinen Platz ein. Sie begibt sich in Männerverkleidung auf eine Abenteuerreise, die sie schließlich zur echten Kriegerin werden lässt.

Einschätzung

Nach “Dumbo”, “König der Löwen” und Co. verpasst Disney nun dem modernen Klassiker “Mulan” mehr als nur eine optische Auffrischung. Regisseurin Niki Caro (“Whale Rider”) änderte einige zentrale Elemente der Geschichte. Außerdem gibt es keinen Gesang, und der kleine Drache Mushu fehlt ebenfalls. Zudem gibt es andere Ausbilder und Antagonisten. Aufgrund der zahlreichen Kampfszenen bekam der Film in den USA ein PG-13-Rating, was in Deutschland etwa einer “FSK 12”-Freigabe entspräche. Disney goes Dark. Ob das funktioniert?

Außerdem starten

5. März

  • “Die Känguru-Chroniken”: Verfilmung der anarchischen Buch-Reihe von Marc-Uwe Kling über ein kommunistisches Känguru.
  • “Bloodshot”: Comic-Verfilmung aus dem Hause Valiant. Ein Action-Rache-Thriller mit Vin Diesel.

19. März

26. März

  • “Jean Seberg: Against all Enemies”: Packende Biographie der US-Darstellerin, verkörpert von Kristen Stewart. – Verschoben auf unbekannte Zeit. Kinostart vermutlich komplett gecancelt.
| Sebastian Zapf | 6. März 2020