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Die Kino-Tipps im November

Die Kino-Tipps im November

Vorhang auf und zurücklehnen: Der neue Monat der Kinosaison 2019 hält Drama, Horror und Animation bereit. Die Fortsetzung eines Disney-Märchens und ein deutscher Serienheld auf Leinwand: Das sind die Kino-Highlights im November.

"Zombieland 2", 7. November

Filmplakat zu "Zombieland 2"
©2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland

Vor genau zehn Jahren brachte Regisseur Ruben Fleischer den ersten Teil von “Zombieland” in die Kinos. Heute ist die Mischung aus Horrorfilm und Komödie legendär. 2019 ist es Zeit für Teil zwei. Mit dabei sind auch alle Stars des Kultvorgängers: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone und Abigail Breslin kämpfen erneut als eine Gruppe von wenigen Überlebenden einer Zombie-Apokalypse gegen die fiesen Untoten an, die das Land durchstreifen. Noch viel fieser: Die Zombies haben sich im Vergleich zu Teil eins weiterentwickelt.

Einschätzung:

“Zombieland” ist heute längst Kult – wenngleich der Erfolg 2009 doch recht unerwartet kam. Umso sehnlicher warten die Fans auf die Fortsetzung, die mit tollen Schauspielern und knackigen Dialogen da weitermachen kann, wo sie vor 10 Jahren aufgehört hat.

"Der letzte Bulle", 7. November

Filmplakat "Der letzte Bulle"
© 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Großer Auftritt für Henning Baum als “Der letzte Bulle”: Die Spielfilmadaption der erfolgreichen Sat.1-Serie startet ins Kino. Fünf Jahre lang mussten Fans des Formats auf den Film warten. 2014 war die Serie nämlich nach fünf Staffeln überraschend zu Ende gegangen. Henning Baum spielt in “Der letzte Bulle” den Essener Ermittler Mick Brisgau, der in den 80er-Jahren ins Koma fiel und 20 Jahre später erwacht. Der altmodische Macho kehrt zu Beginn der Serie in den Polizeidienst zurück – natürlich schwört er den alten Methoden trotz neuer technischer Entwicklungen der Polizei nicht ab – Das ist es, was die Fans an ihm lieben.

Einschätzung:

Henning Baum ist als “Letzter Bulle” bei den Fans längst zur Kultfigur avanciert. Endlich kann der Charakterkopf in Spielfilmlänge agieren.

"Die Eiskönigin 2", 20. November

Filmplakat "Die Eiskönigin 2"
©Disney

2013 verzauberte das Geschwisterpaar Elsa und Anna im Disney-Film “Die Eiskönigin” Jung und Alt. Die Erzählung ist angelehnt an das Märchen von Hans Christian Andersen und scildert die Geschichte von Königin Elsa, die sich wegen ihrer gefährlichen magischen Kräfte von allen isoliert. Zum Ende bon Teil eins hat Elsa gelernt, ihre magischen Fähigkeiten zu kontrollieren und das Eis, das sie erzeugen kann, für Gutes einzusetzen. In der Fortsetzung wird die Disziplin der Königin allerdings auf eine harte Probe gestellt, denn Stimmen aus dem Wald versprechen ihr, das Geheimnis hinter ihrer Magie zu lüften. Gemeinsam mit ihrer Schwester Anna sowie Schneemann Olaf und Annas Freund Kristoff ist Elsa dem Mysterium auf der Spur.

Einschätzung:

Der erste Teil von “Die Eiskönigin” bestach durch einen – für Disney-Filme üblichen – Soundtrack und liebevoll gestaltete Charaktere und Bildkompositionen. Wenn das in Teil 2 so fortgeführt wird, dürfte auch der ein voller Erfolg werden.

"Doctor Sleep", 21. November

Filmplakat zu "Doctor Sleep"
©Warner Bros. Entertainment Inc

Es ist das Jahr der Stephen-King-Fortsetzungen. Nach “ES 2” kommt nun mit “Doctor Sleep” das Sequel zum Horrorklassiker “The Shining” aus dem Jahr 1980 ins Kino. Der im ersten Teil noch june Danny Torrance ist nun erwachsen geworden (Ewan McGregor). Die Erinnerung an die grauenhaften Ereignisse im “Overlook Hotel” quälen ihn aber bis heute, denn das “Shining” – die übersinnliche Begabung Menschen und Visionen von der Zukunft zu ereknnen – verfolgen ihn auch als Erwachsener.

Einschätzung:

Autor Stephen King war mit der 1980er Kinofassung von Regisseur Stanley Kubrick so unzufrieden, dass er Ende der 90er eine Neuauflage herausbrachte, bei der er als Drehbuchautor fungierte. Nun wagt sich Mike Flanagan („Still“) an die Fortsetzung – vielleicht kann er King ja zufriedenstellen.

"The Good Liar", 28. November

Filmplakat zu "The Good Liar"
©Warner Bros. Entertainment Inc

Was für ein Paar: Ian McKellen und Helen Mirren stehen für „The Good Liar“ zwei echte Schauspielikonen gemeinsam vor der Kamera. McKellen spielt den Trickbetrüger Roy, der sich die Witwe Betty (Mirren) als sein nächstes Opfer ausgeguckt hat. Noch während er daran arbeitet, das Vertrauen der Dame zu gewinnen, schleicht sich ein ungutes Gefühl bei dem Ganoven ein: Betty beginnt ihm zu gefallen.

Einschätzung:

Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman „Das alte Böse“ von Nicholas Searle und strahlt schon aufgrund seiner Bestzung eine unheimliche Tragkraft aus – kein Wunder also, dass auf dem Filmplakat nicht der Titel des Films ins Auge springt, sondern die in rot gehaltenen Namen der Schauspieler: Mirren, McKellen.

Außerdem starten

7. November

  • “Midway”: History-Film über die Schlacht von Midway mit Woody Harrelson und Luke Evans
  • “Lara”: Corinna Harfouch und Tom Schilling als kriselndes Mutter-Sohn-Gespann

14. November

  • “Last Christmas”: “Game of Thrones”-Star Emilia Clarke in einer romantischen Weihnachtsliebesgeschichte

21. November

  • “Official Secrets”: Keira Knightley als Whistleblowerin Katherne Gun

28. November

  • “Hustlers”: Volle Frauenpower: Jennifer Lopez, Constance Wu, Julia Stiles, Keke Palmer und Lili Reinhart als Striperinnen-Gang, die reiche Bänker ausnehmen
| Katharina Montada | 29. Oktober 2019