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Die Kino-Tipps im Januar

Die Kino-Tipps im Januar

Vorhang auf und zurücklehnen: Der erste Monat der Kinosaison 2020 hält Drama, Action und Horror bereit. Dazu jagt ein Reboot das nächste: Das sind die Kino-Highlights im Januar.

"Drei Engel für Charlie", 2. Januar

Das Filmplakat zum Kinofilm "Drei Engel für Charlie"
©2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Mehr Frauenpower geht nicht! Was in den 70er-Jahren mit der Krimiserie “3 Engel für Charlie” begann, kommt 2020 schon zu seiner dritten Neuauflage. Während die “Ur-Engel” Kate Jackson, Farrah Fawcett und Jaclyn Smith in den 2000er Versionen durch Drew Barrymore, Cameron Diaz und Lucy Liu ersetzt wurden, sind Kristen Stewart, Naomi Scott und Ella Balinska die Gesichter der Engel des aktuellen Jahrzehnts. Worum es in der nächsten Neuauflage geht? Die drei Engel jagen natürlich wieder in Charlies Auftrag besonders miese Verbrecher.

Einschätzung:

Neue Engel, neue Bosleys, neue Bösewichte – sonst das Altbekannte. Ob es eine Neuauflage dieses Formats gebraucht hätte? Das müssen die Fans an den Kinokassen entscheiden.

"The Grudge", 9. Januar

Filmplakat des Horrorfilms "The Grudge"
© 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

2004 startete mit “The Grudge” ein amerikanisiertes Reboot des japanischen Horrofilms “Juon: The Curse” ins Kino, 2006 folgte Teil 2. In der Hauptrolle damals: Sarah Michelle Gellar. Nun also eine weitere Neuauflage des unter Horrofans beliebten Streifens, der sich um die verfluchte Gruselleiche Kayako dreht. Von deren Fluch heimgesucht werden 2020 unter anderem Andrea Riseborough (“Mandy”), Demián Bichir (“A Better Life”) und John Cho (“Star Trek”).

Einschätzung:

Fans, denen die Filme von 2004 und 2006 gefallen haben, dürften wohl auch mit der jetzigen Neuauflage d’accord sein. Produziert wurde der aktuelle Streifen nämlich erneut von Robert G. Tapert und Sam Raimi. Das Drehbuch stammt von dem noch jungen Regisseur Nicolas Pesce, der sich aber bereits als Autor in anderen Horrorfilmen einen Namen machen konnte (mehrere Auszeichnungen für “The Eyes of My Mother”).

"Vier zauberhafte Schwestern", 9. Januar

Filmplakat von "Vier zauberhafte Hexen"
©Disney

Sky (Leonore von Berg), Marina (Hedda Erlebach), Flora (Lilith Johna) und Flame (Laila Padotzke) können zaubern: Gemeinsam besitzen die Schwestern die Kontrolle über die vier Elemente. Die Krux: Das geht nur, wenn sie sich nicht streiten. Und das ist bei gleich vier Geschwistern gar nicht mal so leicht. Ihnen sei aber geraten, jede Auseinandersetzung schleunigst zu beenden, denn die böse Hexe Glenda (Katja Riemann) will die Vier auseinanderbringen, damit sie ihre Macht nicht zum Kampf gegen das Böse verwenden können.

Einschätzung:

Als Buchreihe feierte vier Zauberhafte Schwestern, geschrieben von Jugendbuchautorin Sheridan Winn, bereits riesige Erfolge – insgesamt 14 Geschichten hat die Britin verfasst. Der Kinofilm glänzt mit einer sympathischen Besetzung – wir lieben Katja Riemann als Bösewichtin – und jeder Menge Magie.

"Lindenberg!", 16. Januar

Filmplakat zu "Lindenberg!"
©DCM_Letterbox

Was Freddie Mercury und Elton John können, kann Udo Lindenberg schon lange: Nach einem eigenen Musical kommt nun auch ein spektakuläres Biopic des deutschen Kultmusikers mit Sonnenbrille und Hut im Januar 2020 ins Kino. Genau wie die autobiographischen Streifen der britischen Musiker, “Rocketman” und “Bohemian Rhapsody”, erzählt “Lindenberg! Mach dein Ding” die Geschichte des Aufstiegs des Sängers mit all seinen Höhen und Tiefen. Verkörpert wird der Mann mit der markanten Stimme von Jan Bülow. In weiteren Rollen: Max von der Groeben, Detlev Buck und Charly Hübner.

Einschätzung:

Für Fans von Udo Lindenberg und seiner Musik ist das Biopic auf jeden Fall ein Muss. Aber auch die Besetzung des Streifens ist einen Gang ins Kino wert.

"Little Woman", 30. Januar

©2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Fast wie Jane Austen, nur einmal über den großen Teich: “Little Women” basiert auf dem gleichnamigen Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Louisa May Alcott, die Mitte des 19. Jahrhunderts lebte und wirkte. Die stark autobiographisch geprägte Geschichte erzählt von den vier Schwestern Meg (Emma Watson), Jo (Saoirse Ronan), Amy (Florence Pugh) und Beth (Eliza Scanlen). Das Drama erzählt vom Erwachsenwerden der vier Schwestern, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg leben.

Einschätzung:

Die aktuelle Version von “Little Women” ist bereits die vierte Filmadaption des Romans und ist auch abseits der vier Schwestern toll besetzt: Meryl Streep, Timothée Chalamet und Laura Dern sind ebenfalls zu sehen. Für Fans von Literaturverfilmungen à la “Stolz und Vorurteil”.

Außerdem starten

2. Januar

  • “Knives Out”: Britischer Krimi im whodunnit-Stil mit Daniel Craig
  • “Judy”: Renée Zellweger als Judy Garland

16. Januar

  • “Bad Boys for Life”: Dritter Teil der Actionreihe mit Will Smith und Martin Lawrence

23. Januar

  • “Die Hochzeit”: Fortsetzung der Til-Schweiger-Reihe zu “Klassentreffen 1.0”
| Katharina Montada | 2. Januar 2020