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Heimkino-Tipp: “Godzilla vs. Kong”

Heimkino-Tipp: “Godzilla vs. Kong”

Im überbordenden Monsterfilm-Spektakel “Godzilla vs. Kong” lässt Regisseur Adam Wingard zwei Kultfilm-Monster aufeinandertreffen …

Doppelte Portion Kult-Trash

Mit “Godzilla vs. Kong” ist Regisseur Adam Wingard (“The Guest”) ein in sämtlichen Belangen wilder Ritt gelungen. Wer sich auf die trashige Handlung einlässt, der bekommt, was der Titel verspricht. Zwei Kultfilm-Monster, die sich gegenseitig ordentlich an die Karre fahren. Klar, dass das nicht alles ist. Wingard erzählt darüber hinaus einen absurden Plot über gefährliche Techfirmen und Leben innerhalb der Erde. Godzilla wird aus seinem Exil gelockt. Die Menschen holen King Kong aus seinem Reservat. Der Kampf kann beginnen.

Seite an Seite?!

Godzilla und King Kong sind nicht die einzigen Kreaturen im Film. Die Tech-Organisation Apex Cybernetics und ihre jüngste Erfindung sind der Grund, weshalb King Kong und Godzilla ihren Kampf nicht bis zum Ende durchziehen, sondern gemeinsame Sache machen. 

Der Rest der Story ist hochgradiger Mumpitz, der sich kaum von den Geschichten der Genreklassiker unterscheidet. Trotzdem ist der vierte Film des neuen Warner-Monsterfilm-Universums wirklich unterhaltsames und gut anzusehendes Monsterkino. Nicht zu düster, nicht zu lang. Popcorn-Kino, wie man es sich vorstellt. 

Beide Hauptfiguren haben eine lange Historie. Der japanische Godzilla wütet seit 1954. Kontrahent King Kong war 1933 in “King Kong und die weiße Frau” erstmals zu sehen. Doch so bildgewaltig wie in “Godzilla vs. Kong” hat man die beiden noch nicht auf der Leinwand erlebt. 

Die menschlichen Darsteller sorgen für Auflockerung, sind aber kaum mehr als Beiwerk. Adam Wingard scheint sich dessen bewusst zu sein. Anders ist es kaum zu erklären, wieso er seinen Figuren so wenig Charakterzeichnung gönnt. Andererseits: wieso überhaupt so viele Menschen? Da wäre Rebecca Hall als Wissenschaftlerin Ilene, Brian Tyree Henry als streitbarer Verschwörungstheorien-Podcaster Bernie sowie Alexander Skarsgard, Millie Bobbie Brown und Kyle Chandler.

Godzilla vs. Kong DVD-Cover
©Warner Bros.

Egal, der Film macht Spaß, der Film reißt mit. Und er endet auf einer Note, die Lust auf mehr macht. Zumindest, wenn man auf Monsterfilme steht. “Godzilla vs. Kong” ist seit 30.9. auf DVD, Blu-ray und UHD erhältlich, bei SkyQ verfügbar und wird auch als Download zum Kauf angeboten.

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| Sebastian Zapf | 5. Oktober 2021