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Heimkino-Tipp: “Matrix: Resurrections”

Heimkino-Tipp: “Matrix: Resurrections”

Mit dem vierten Teil der “Matrix”-Reihe versucht sich Lana Wachowski gleichermaßen an einem Kommentar und einer Fortsetzung zur Sci-Fi-Reihe.

Rund 18 Jahre nach “Revolutions”, dem dritten Teil der “Matrix”-Reihe, wagte sich Lana Wachowski erneut an ihr komplexes Sci-Fi-Universum. Die erste Stunde spiegelt zahlreiche Momente aus den ersten drei Teilen und erzählt in einer Art Meta-Kommentar vom Game-Designer Thomas Anderson (Keanu Reeves), der von seinem Studio genötigt wird, einen vierten Teil seiner erfolgreichen Video spielserie “The Matrix” zu produzieren. Des Geldes wegen, warum auch sonst? Schnell beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Und Thomas fällt es schwer, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten. Als er herausfindet, dass Trinity (Carrie-Ann Moss) noch lebt, begibt er sich auf die Suche nach ihr.

Rückkehr der alten Helden

Zu Beginn ist “Matrix: Resurrections” gleichermaßen ein cleverer Kommentar auf die Auswüchse der Reboot-Kultur der letzten Jahre sowie eine liebevolle Hommage ans eigene Werk. Ein starker Ansatz, doch “Matrix” dreht mitten auf dem Weg um und liefert seinen Zuschauern in den verbleibenden 80 Minuten doch lieber eine Story-Fortführung der Sequels. Mit allen Stärken und Schwächen der alten Teile.

Die Fans des Originals zeigten sich gespalten. Denn Wachowski setzt auf bewährte Bilder und ausufernde Dialoge. In Nebenrollen sind Yayhja Abdul-Mateen II (“Candyman”) und Neil Patrick Harris (“Gone Girl”) zu sehen. Der Film ist auf DVD, Blu-ray, in zwei UHD-Steelbook-Editionen und als digitaler Download im Handel erhältlich.

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| Sebastian Zapf | 4. Juli 2022