Startseite » rtv empfiehlt » “James Bond 007: Keine Zeit zu sterben”: Kinostart auf November verschoben
Startseite » rtv empfiehlt » “James Bond 007: Keine Zeit zu sterben”: Kinostart auf November verschoben

“James Bond 007: Keine Zeit zu sterben”: Kinostart auf November verschoben

“James Bond 007: Keine Zeit zu sterben”: Kinostart auf November verschoben

Der 25. Bond-Film

Eigentlich sollte mit “James Bond 007: Keine Zeit zu sterben” am 2. April 2020 der 25. offizielle “James Bond”-Film in den deutschen Kinos starten. 

Doch offensichtlich hat der Ausbruch des Corona-Virus auch Auswirkungen auf 007. Die Macher der Agentenfilmreihe haben den Kinostart um stolze 7 Monate verschoben. Statt im April geht es also erst am 12. November 2020 weltweit in die Kinos. Der offizielle oo7-Twitter-Account ließ gestern – übrigens ohne jeden Corona-Bezug – folgendes verlautbaren: “MGM, Universal and Bond producers, Michael G. Wilson and Barbara Broccoli, announced today that after careful consideration and thorough evaluation of the global theatrical marketplace, the release of NO TIME TO DIE will be postponed until November 2020. Auf deutsch soviel wie: “Nach gründlicher Überlegung und gründlicher Abwägung des weltweiten Kinomarktes haben MGM, Universal und die Bond-Produzenten beschlossen, den Film auf November 2020 zu verschieben.”

Nach “Spectre” (2015) wollte Daniel Craig die Rolle des Geheimagenten zunächst komplett hinter sich lassen. Im Interview mit dem britischen Magazin TimeOut antwortete er kurz nach dem Ende der “Spectre”-Dreharbeiten scherzhaft auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, einen weiteren 007-Film zu machen: “Ich würde eher ein Glas zerbrechen und mir die Handgelenke aufschlitzen”.

5 Jahre später sieht die Welt ganz anders aus. Und Daniel Craig ist wieder voller Elan auf der Leinwand zu sehen. Zu Beginn des Films lässt es sich Bond auf Jamaika gutgehen. 007 genießt seinen verdienten Ruhestand. Doch die Idylle hält nicht lange. Denn Bonds CIA-Freund Felix Leiter taucht auf, und bittet ihn um Hilfe. Bond soll einen entführten Wissenschaftler retten. Dass sich hinter der überschaubaren Mission aber mehr versteckt, wird Bond erst bewusst, als er mitten im Schlamassel steckt. 

Die Stars vor und hinter der Kamera

Daniel Craig schlüpft ein vermutlich letztes Mal in den feinen Smoking. Zumindest gab er in aktuelleren Interviews oft zu Protokoll, dass seine Reise als “James Bond” nach “Keine Zeit zu sterben” zu Ende sei. Ob sein 007 am Ende seinen Frieden findet, oder ob ihn ein tragisches Finale erwartet? Das erfahren Fans ab November im Kino. Neben Craig sehen Sie dort Rami Malek (“Mr. Robot”, “Bohemian Rhapsody”), der den Bösewicht Safin spielt. Ebenfalls dabei sind die aus “Blade Runner 2049” bekannte kubanische Schauspielerin Ana de Armas, die bereits im Vorgänger etablierte Lèa Seydoux als Madeleine Swann, und der ebenfalls bereits in “Spectre” auftauchende Christoph Waltz als Ernst Stavro Blofeld. 

Bereits zum Inventar gehören Ralph Fiennes (“Harry Potter”-Filme) als M, Naomie Harris (“Moonlight”) als Eve Moneypenny, Jeffrey Wright (“Westworld”) als Felix Leiter und Ben Whishaw (“Das Parfum”)als Q. Klar, dass sie alle auch im neuen Bond-Film auftauchen werden. Auch hinter der Kamera finden sich illustre Namen. Der ursprünglich angedachte Filmemacher Danny Boyle (“Slumdog Millionär”) sprang noch vor den Dreharbeiten ab. Darum sitzt jetzt Cary Fukunaga, der Regisseur der 1. Staffel “True Detective”, auf dem Regie-Stuhl. Das Drehbuch stammt aus der Feder der Bond-Autoren Neal Purvis und Robert Wade. Verfeinert wurd das Skript von “Fleabag”-Schöpferin Phoebe Waller-Bridge. 

Längster Bond aller Zeiten

Der in Jamaika, Norwegen, Großbritannien und Italien gedrehte Bond Nr. 25 wird wohl der bislang längste Bond-Film aller Zeiten. Mit laut Regisseur Fukunaga stolzen 163 Minuten Länge weist er alle seine Vorgängerfilme in die Schranken. Und noch einen Rekord gibt es zu vermelden: Pop-Star Billie Eilish, die den Titelsong zu “No Time To Die” singt, ist mit 18 Jahren die jüngste Bond-Sängerin in der Geschichte der Reihe.

Für Daniel Craig ist es der 5. Auftritt als Bond. Damit kommt er, was die Anzahl der Filme angeht, nicht an Roger Moore (7) und Sean Connery (6 + “Sag niemals nie”) heran. Wenn man die reine Zeitspanne betrachtet, war aber kein Schauspieler bislang länger als 007 zu sehen. Über 14 Jahre im Dienst! Hut ab! Laut “Hollywood Reporter” soll der neue Bond-Film mit 250 Millionen US-Dollar Produktionsbudget auch der bis dato teuerste Film der Reihe sein. Wir sind gespannt. Und freuen uns auf den Kinostart am 12. November 2020.

| Sebastian Zapf | 2. März 2020