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“Daheim in den Bergen: Väter”

“Daheim in den Bergen: Väter”

Die ARD-Freitagsreihe “Daheim in den Bergen” (Freitag, 12. Juni, 20:15 Uhr im Ersten) geht weiter – mit ­zwei Abschieden, einigen Neuzugängen und jeder Menge Dramatik.

Der ewige Streit

“Der Streit ist vorbei, und zwar für immer”. Marie Huber (Catherine Bode) verlangt von ihrer Schwester Lisa (Theresa Scholze), endlich das Kriegsbeil mit der Familie Leitner zu begraben. Aber natürlich geht der Streit weiter, er ist der Dreh- und Angelpunkt der Reihe “Daheim in den Bergen”. 

Die Fehde erhält mit der fünften Folge “Väter” jedoch eine neue Richtung: Die beiden Patriarchen, in den ersten vier Folgen gespielt von Walter Sittler und Max Herbrechter, sterben bei einem Unfall. Zwar hatten sich die Sturköpfe versöhnt, sie hinterlassen aber die offene Frage, welcher Familie zwei Bergwiesen gehören. Lisa beansprucht die Grundstücke, um den Huberhof zu retten, während ihrer Schwester der Frieden wichtiger ist. Denn schließlich ist der Vater ihrer neugeborenen Tochter ein Leitner …

Junger Rebell, altes Geheimnis

Klingt kompliziert, aber auch als Neueinsteiger kommt man hier schnell mit – es geht um ganz große Gefühle, ohne Angst vor Pathos erzählt und gespielt. Obwohl, etwas Bammel hatte rtv-Titelstar Catherine Bode vor der intensiven Geburtsszene im Stall. “Emotional aufgerieben, aber auch kribbelig, stolz und irgendwie high” fühlte sich die Schauspielerin, selbst vierfache Mutter, nach dem Dreh. 

“Ganz ehrlich ist danach ein schönes Glas Wein mit den Kollegen das Allerbeste zum Abschalten.” Anstoßen konnte sie dabei mit einigen Neuzugängen: Heike Trinker spielt die Mutter der Leitner-Brüder, Christoph M. Ohrt deren Onkel, der neben seinem rebellischen Adoptivsohn ein altes Geheimnis mit ins Allgäu bringt. Dieses bestimmt auch die nächste Folge “Auf neuen Wegen” am 19. Juni.

| Oliver Kinser | 2. Juni 2020