rtv sieht fern » “Der gute Bulle” ermittelt mit neuem Partner im dritten Fall der Krimireihe im ZDF
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“Der gute Bulle” ermittelt mit neuem Partner im dritten Fall der Krimireihe im ZDF

“Der gute Bulle” ermittelt mit neuem Partner im dritten Fall der Krimireihe im ZDF

Cool & düster: Armin Rohde trauert als “Der gute Bulle” um seinen
Partner und misstraut dem neuen, gespielt von Sabin Tambrea. Zurecht, Radu soll ihn ausspionieren (Mittwoch, 17.2. um 20:15 Uhr im ZDF und ab Dienstag, 16.2. ab 10:00 Uhr in der ZDF Mediathek).

Interne Ermittlungen

“Das hier ist Berlin … Wenn Gewalt ausbricht, dann geschieht das auf explosive Weise”. Polizeirat Fredo Schulz (Armin Rohde) nordet seinen Partner Radu Lupescu (rtv-Titelstar Sabin Tambrea) schonungslos ein.

Der feingliedrige Jüngling kommt aus dem eher beschaulichen Bielefeld in die raue Hauptstadt. Hier merkt Radu schnell, dass einige der Vorurteile über Fredo stimmen – der erfahrene Kollege hängt an der Flasche, packt Verdächtige hart an und pflegt dubiose Kontakte. Doch ist Fredo auch korrupt?

Das soll Radu heimlich herausfinden, während er zugleich den Tod seines Vorgängers (zum letzten Mal gespielt von Edin Hasanovic) untersucht. So umschleichen sich Fredo und Radu zunächst misstrauisch, wachsen dann aber zum Team zusammen. Und kommen Beamten auf die Spur, die sich mit Drogenhändlern eingelassen haben.

Grenzen der Moral

Mit “Der gute Bulle” bastelt Regisseur Lars Becker an einem weiteren Genre-Klassiker neben seiner “Nachtschicht”. Die Figur des Radu fügt sich gut ein. In Sabin Tambreas Worten: “Radu ist ein emphatischer Mensch mit einer großen Offenheit, was ihn im Laufe des Filmes an die Grenzen seiner Moral führt. Dieses Spannungsfeld war sehr interessant zu spielen”.

Der 36-jährige Tambrea, übrigens ein ausgezeichneter Violinist, fiel zuletzt in “Louis van Beethoven” auf oder in der dritten Staffel von “Babylon Berlin”; nun ist er froh, mit dem “Softie” Radu sein Portfolio zu erweitern. “Dazu bekam ich die Chance, mit Größen wie Lars Becker und Armin Rohde Zeit zu verbringen und von ihnen zu lernen”. Das Ergebnis macht Lust auf weitere Einsätze, ob und wann sie folgen, steht noch nicht fest.

| Oliver Kinser | 9. Februar 2021