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Die 5 “Bond”-Darsteller und ihre Top-Filme

Die 5 “Bond”-Darsteller und ihre Top-Filme

Im Lauf der Zeit hat jeder Darsteller der “Doppelnull” seinen Stempel aufgedrückt, von Sean Connery als unwiderstehlicher Frauenschwarm bis zu Daniel Craig als taffer Haudrauf mit viel Körpereinsatz. Wir haben mal zurückgeschaut und präsentieren hier unsere Lieblings-Filme der bisherigen fünf* Bond-Darsteller.  

Daniel Craig – "Casino Royale"

007 jagt LeChiffre. Daniel Craigs erster Auftritt als 007 ist die Neuverfilmung des allerersten “James Bond”-Romans von Ian Flemming. Nachdem Bond zur “Doppelnull”  befördert wird, setzt ihn der MI6 auf LeChiffre (Mads Mikkelsen) an. Der Börsenspekulant hat durch misslungene Leerverkäufe einen Haufen Geld verloren, das ihm nicht gehört. In einem Casino in Montenegro will er das Geld beim Poker zurückgewinnen. Bond soll gegen LeChiffre spielen.

Der Neustart mit Craig aus dem Jahr 2006 ist rasant und teilweise ganz schön brutal. Craig gibt einen ambivalenten Agenten, der Selbstzweifel und auch dunkle Seiten kennt – und sich nicht darum kümmert, ob sein Martini “geschüttelt oder gerührt” wird.

Daniel Craig als Bond in "Casino Royale"

Pierce Brosnan – "GoldenEye"

Pierce Brosnan bekommt es als 007 in seinem ersten Einsatz nach dem Ende des Kalten Krieges mit der russischen Terrororganisation “Janus” und ihrem Kopf – ein alter Bekannter Bonds – zu tun. “Janus” will mit Hilfe der satellitengesteuerten Superwaffe “GoldenEye” die Londoner Finanzwelt in Chaos stürzen …

Auch “GoldenEye” aus dem Jahr 1996 wurde wie “Casino Royale” von dem neuseeländischen Regisseur Martin Campbell inszeniert – aber ganz anders. Unvergessen: Unvergessen die Szene, als Pierce Brosnan mit einem Panzer halb Moskau in Schutt und Asche legt – selbstverständlich ohne den perfekten Sitz seiner Krawatte zu verlieren. Brosnan agiert als Bond wie ein moderner Superheld  und holte die Reihe so sechs Jahre nach “Lizenz zum Töten” in die Gegenwart. 

Pierce Brosnan als James Bond in "Goldeneye"

Timothy Dalton – "Der Hauch des Todes"

In Bratislava nimmt Bond Kontakt zu dem KGB-Mann Koskov (Jeroen Krabbé) auf, der in den Westen überlaufen will. 007 schafft es, den Russen durch ein unterirdisches Röhrensystem in die Freiheit zu schmuggeln. Koskov enthüllt die KGB-Operation “Tod den Spionen”, die das Ziel hat, die Großmächte gegeneinander auszuspielen und so einen Krieg zu provozieren.

Nachdem Moore der “Doppelnull” in insgesamt sieben Filmen einen manchmal etwas klamaukigen Anstrich gab, wurde Bond 1987 mit Dalton wieder ernster, dynamischer – und auch härter. Auch fehlt in der “Hauch des Todes” der typische Bond-Schurke mit Weltzerstörungsdrang – stattdessen bietet der Film eine anspruchsvolle Spionagestory mit viel Action. Woran wir uns besonders gerne erinnern: die rasante Auto-Verfolgungsjagd auf einem zugefrorenen See.

Timothy Dalton als Bon in "Der Hauch des Todes"

Roger Moore – "Der Spion, der mich liebte"

Bond sucht nach einem verschwundenen Atom-U-Boot und macht Bekanntschaft mit dem “Beißer”. Gemeinsam mit der russischen Agentin Anya (Barbara Bach) kommt er dem Schurken Stromberg (Curd Jürgens) auf die Spur, der unter Wasser eine neue Zivilisation gründen will.

Feinstes 70er-Jahre Agenten-Kino, das allein schon durch den Fallschirmsprung am Anfang und die Skifahrsequenzen von Willy Bogner im Gletschergebiet beim Piz Bernina in der Schweiz mitreißt.

Bond und der Beißer: "Der Spion. der mich liebte"

Sean Connery – "Goldfinger"

M erteilt Bond den Auftrag, den exzentrischen Milliardär Auric Goldfinger (Gerd Fröbe) unter die Lupe zu nehmen. Der will in Fort Knox eine Atom-Bombe zünden, und so die US-amerikanischen Goldreserven vernichten.

Der dritte Bond-Film aus dem Jahr 1965 ist definitiv bis heute einer der Höhepunkte der Reihe und gilt als eine Art Muster für alles, was danach kam. Aber hier stimmt auch wirklich alles: von Gerd Fröbe als Prototyp des Bond-Bösewichts über den genialen Titelsong von Shirley Bassey bis zur Schlusssequenz mit dem finalen Zweikampf zwischen Goldfinger und Bond und dem rettenden Fallschirmsprung mit Pussy Galore (Honor Blackman).  

Sean Connery und Gerd Fröbe in "Goldfinger"

* Gab es da nicht noch eine "Doppelnull"?

"Im Geheimdienst Ihrer Majestät"

Ja, es gab da noch jemand. George Lazenby spielte 007 genau einmal. 1969 in “Im Geheimdienst ihrer Majestät”. Wir waren uns in der Redaktion aber nicht einig, ob Lazenby als echter Bond durchgeht – immerhin hatte er nach nur einem Film bereits genug von der Rolle. Und dass, obwohl ihm weitere Filme angeboten wurden. Unterschlagen wollen wir den Australier natürlich trotzdem nicht. 

Bond 25

Der 25. James-Bond-Streifen mit dem Titel “No Time to Die” kommt übrigens am 8. April 2020 in die Kinos. Es ist der fünfte und gleichzeitig der letzte Film der Reihe, in dem Daniel Craig den Superspion verkörpern wird. Wer sein Nachfolger – und damit 007 Nr. 6 beziehungsweise 7 – wird, ist noch unklar.

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| Björn Sommersacher | 16. September 2019