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Die ARD-Komödie “Zum Glück gibt’s Schreiner”

Die ARD-Komödie “Zum Glück gibt’s Schreiner”

Handwerkskunst

Mit 17 hatte Henriette Richter-Röhl die Chance, in einer anderen Stadt zu arbeiten. “Ich habe keine fünf Minuten gebraucht, um Ja zu sagen”, erzählt sie heute. Nachvollziehbar, dass sie ihrer Rollenfigur in der launigen Samstagabendkomödie “Zum Glück gibt’s Schreiner” (1.2., 20:15 Uhr, Das Erste) locker und souverän Authentizität verleiht.

Sie spielt die erfolgreiche Anwältin Katharina aus dem niedlichen Nest Kleinpenning, die es geschafft hat, in München Karriere zu machen. Mit dem geschäftigen Großstadtleben ist allerdings Schluss, als ihre Mama Johanna (Thekla Carola Wied, r.) zu Hause beim Treppensteigen stürzt und sich den Arm bricht. Der lädierten Mama droht nun das “Triptychon der Gehhilfen: Krücke, Rollator, Rollstuhl”, wie die behandelnde Ärztin unheilvoll verkündet. Bei Katharina bricht Panik aus.

Herz, Liebe und eine Portion Humor

Das “gefährliche” Zuhause muss dringend umgebaut werden. “Seniorengerecht und zukunftssicher”. Hier kommt der titelgebende Schreiner ins Spiel. Jochen Matschke spielt den sympathischen Schreinermeister Mike Müller. Ländlich und authentisch, so unkompliziert wie qualifiziert. Praktisch, findet die Mama und sieht im herzlichen Handwerker schon den ersehnten Schwiegersohn. 

Klar, dass sich Mama und Tochter auch darüber absolut uneinig sind. Vorerst. Wie sich Henriette Richter-Röhl privat ein Mehrgenerationenleben unter einem Dach vorstellt? “Wie in Bullerbü. Alle sind füreinander da.” Das Problem beschreibt sie so sympathisch wie humorvoll: “Alle Familienmitglieder müssten vorher eine Psychoanalyse machen, sonst bringen sich alle irgendwann gegenseitig um.”

| Oliver Kinser | 28. Januar 2020