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Babe, Beethoven & Co.: Diese Tierfilme liebt die rtv-Redaktion

Babe, Beethoven & Co.: Diese Tierfilme liebt die rtv-Redaktion

Treue Hunde, aufgeweckte Schweine und mutige Katzen: Schon der ein oder andere Vierbeiner hat uns in Filmen das Herz gestohlen. Diese tierischen Helden sind der rtv-Redaktion besonders ans Herz gewachsen.

Kristin liebt

"Miez & Mops - Zwei terische Freunde" (1986)

Der Hund und die Katze aus dem 80er-Jahre-Film "Miez & Mops"

Es waren einmal ein kleiner Mops und ein rotgetigertes Kätzchen. Die lebten auf einem Bauernhof und waren beste Freunde. Als Miez durch einen Unfall in einer Holzkiste landet und darin einen Fluss hinuntertreibt, ist das für die beiden der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee. Denn während Mops sich in der ungewohnten Natur auf den Weg macht, seine kleine Freundin wiederzufinden, sucht Miez verzweifelt den Weg zurück.

Unterwegs lernen die beiden neue tierische Freunde wie Ferkel, Rehkitze, Füchse und Bären kennen. Am Ende finden die beiden knuddeligen Helden nicht nur einander wieder sondern auch den Weg nach Hause.

rtv-Fakt: Für den zuckersüßen tierischen Abenteuerfilm aus Japan wurden die possierlichen Tierstars nicht dressiert.

Sebastian liebt

"Gorillas im Nebel" (1989)

Szene aus dem Film "Gorillas im Nebel"

Als Teenager war ich fasziniert von “Gorillas im Nebel”. Sigourney Weaver kannte ich nur als Ellen Ripley. Die Erkenntnis, dass sie als Tierforscherin Dian Fossey genauso tough sein konnte befeuerte meine Liebe fürs Kino. Der Film mag holprig sein, die Handlung vorhersehbar. Aber die Geschichte einer Frau, die im Kongo vom Aussterben bedrohte Berggorillas studierte und ihr Leben dem Tierschutz unterordnete, das empfinde ich auch heute noch als starken Stoff.

Der Film ist melodramatisch, tragisch und sentimental und für immer in meinem Herzen. Aber nicht im Regal. Bis heute ist der Film in Deutschland leider noch nicht auf Blu-ray wiederveröffentlicht. Zeit wird’s! Wer den Klassiker noch nicht kennt, der greift auf DVD oder einen beliebigen VOD-Anbieter zurück.

Sabine liebt

Hachiko (2009)

Richard Gere mit Filmhund Hachiko

Mein liebster Tierfilm ist “Hachiko”, weil die wunderbare Geschichte von der Treue des Akita-Männchens Hachiko zu seinem Herrchen Parker Wilson (gespielt vom Richard Gere) einfach jeden zu Tränen rührt. Das Sahnehäubchen: “Hachiko” beruht auf der wahren Geschichte des gleichnamigen japanischen Hundes und seinem Herrchen Hidesaburō Ueno. Wer danach nicht von der Liebe und Treue von Hunden zu ihrem Herrchen – oder Frauchen – überzeugt ist, dem kann man auch nicht mehr helfen.

Katharina liebt

"Ein Schweinchen Namens Babe" (1995)

Babe mit der Border-Collie-Hündin Fly

Babe ist ein aufgewecktes Ferkel – zum Glück! Denn der kleine rosa Vierbeiner lebt in einer Schweinezuchtanlage. Nur weil er auf einem Volksfest einen Wettbewerb gewinnt, entkommt er dem Schlachthof und darf auf der Farm von Arthur Hoggett einziehen. Aber auch der betagte Bauer will das Schwein als Weihnachtsbraten. Schon bald aber erkennt der Farmer, dass Babe zu mehr im Stande ist, als sich rundzufressen.

Das Schweinchen hat eine außerordentliche Begabung im Schafehüten. Das lernt es von seinen kläffenden Freunden, der Border-Collie-Hündin Fly und dem Schäferhund Rex. Babe darf dann sogar mit zum Schäferhundewettbewerb. Das Publikum tobt – ein Schweinchen als Hütehund? Jetzt kann Babe es allen zeigen.

rtv-Meinung: Eine herzzereißende und niedliche Geschichte um das kleine Schweinchen Babe und seine Freunde – besonders verzückend: die süße Synchronstimme des Vierbeiners.

Anh liebt

"Eine Familie namens Beethoven" (1993)

Szene aus "Eine Familie namens Beethoven"

Einer meiner Lieblings-Tierfilme aus der Kindheit war “Eine Familie namens Beethoven” von 1993, der der zweite Teil der Beethoven-Reihe ist. Der Darsteller-Hund Beethoven war damals zwei Jahre alt und hieß in echt “Chris”. Regisseur Rod Daniel hatte bis dato bereits Erfahrung mit Hunden gesammelt, er verfilmte “Mein Partner mit der kalten Schnauze” und “Teen Wolf” mit Michael J. Fox in der Wolfsrolle.

Worum geht’s? Familie Newton hat sich mit ihrem 200 Pfund schweren “Riesen-Baby” Beethoven mittlerweile eingelebt. Das Familienleben ist perfekt, die Kinder brav und artig … Nur Beethoven war wohl bei einem seiner Ausflüge nicht ganz artig und jetzt ziehen Welpen ins Newton-Haus ein. Die Besitzerin der Mutterhündin Missy ist eine klassische Bösewichtfigur, gespielt von Debi Mazar: Sie will die Welpen gewinnbringend verkaufen oder noch schlimmer: ertränken.

Bei den Kritikern kam der Familienfilm nicht sonderlich gut weg. Nicht schlimm, denn er ist zwar nicht originell, aber dafür kurzweilig, warmherzig und mit sehr viel süßem Flauschfaktor! 2020 kann man den Film vielleicht auch nicht mehr sehen, dafür gab es zwischenzeitlich schon sehr viel bessere Hundefilme, nichtsdestotrotz, für mich bleibt der Nostalgiefaktor bestehen!

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| rtv Redaktion | 7. Februar 2020