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Die dritte Staffel “Charité” im Ersten

Die dritte Staffel “Charité” im Ersten

Die dritte Staffel der Serie “Charité” (Dienstag, 12.1., 20:15 Uhr im Ersten) handelt vom Klinikalltag während der Ereignisse rund um den Mauerbau im Sommer 1961.

Im Kalten Krieg

Für die junge Internistin Ella Wendt (Nina Gummich, Foto, r.) ist es die Erfüllung eines Traums, als sie im August 1961 ihre Stelle an der Berliner Charité antritt. Zu den Koryphäen, die hier praktizieren, zählen die fortschrittliche Kinderärztin Dr. Rapoport (Nina Kunzendorf, l.), der Gynäkologe alter Schule Prof. Dr. Kraatz (Uwe Ochsenknecht, o.) und der Pathologe und Serologe Prof. Dr. Prokop (Philipp Hochmair). Ella hofft, mit dessen Hilfe ihre Forschungen zur Krebsfrüherkennung voranzutreiben. 

Doch nicht alles läuft so wie erwartet. Immer mehr Klinikmitarbeiter setzen sich in den Westen ab, in der Nacht zum 13. August schließlich wird die Mauer errichtet und spaltet Berlin und das ganze Land. Die Charité findet sich mitten im Grenzgebiet auf DDR-Seite wieder. 

Bewährtes Rezept

Neben den personellen Engpässen leiden die Ärzte unter der unsicheren Atmosphäre: In ihrem Beruf muss man sich aufeinander verlassen können, aber wem kann man vertrauen und wem nicht? Gleichzeitig entwickelt Ella Gefühle für den rebellischen Chirurgen Curt (Franz Hartwig), während ihr Kollege Alexander (Max Wagner) sich seinerseits zu Ella hingezogen fühlt. 

Wie in den ersten beiden Staffeln vermischen die Drehbuchautoren der Serie – diesmal Stefan Dähnert, Regine Bielefeldt und John-Hendrik Karsten – reale und fiktionale Ereignisse und Personen und machen so ein Stück deutscher Geschichte emotional erlebbar. Dass das so hervorragend funktioniert, ist besonders dem umwerfenden Charme und Charisma von Hauptdarstellerin Nina Gummich zu verdanken.

| Susanne Bald | 5. Januar 2021