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“Retter der Meere” – Pilotfilm mit Potential im Ersten

“Retter der Meere” – Pilotfilm mit Potential im Ersten

Unsere Ozeane müssen geschützt werden. Einen engagierten, aber auch unterhaltsamen Beitrag leisten Hannes Jaenicke und Daniel Roesner in die “Retter der Meere” (am Samstag, 6.2. um 20:15 Uhr im Ersten und bereits ab 4.2. in der ARD-Mediathek).

Action und Diplomatie

Zwei Männer, ein Ziel: die Meere retten. Reno Finnings (Hannes Jaenicke) und Pit Wagner (Daniel Roesner) haben eine Organisation gegründet, um gegen Überfischung und Verschmutzung vorzugehen, streiten jedoch über die zielführenden Methoden.

“Willst du jeden illegalen Fischer, jeden Haiflossenhändler, jeden korrupten Politiker verprügeln?”, fragt der ältere Reno rhetorisch. Er will “das System von innen verbessern”, Allianzen schmieden, während sein junger Kollege mit dem Kopf durch die Wand stürmt und Haftstrafen in Kauf nimmt.

Allmählich lernen beide: Es wird eine Mischung aus handfester Action und geschickter Diplomatie brauchen, um etwas zu erreichen.

Auftakt für eine Filmreihe?

Die “Retter der Meere” sollen sich als Reihenhelden im Ersten etablieren. Im Pilotfilm “Tödliche Strandung” untersuchen sie vor Mauritius, warum viele Wale dort die Orientierung verlieren. Ohne zu viel zu verraten: Dahinter stecken mit Korruption und Profitsucht zwei Hauptübel für das nasse Ökosystem.

Wichtige Inhalte

Die Hauptdarsteller Hannes Jaenicke und Daniel Roesner sind befreundet, sie teilen die Sorge um unsere Ozeane. Jaenicke bekanntlich als unermüdlicher Aktivist, Roesner auch als begeisterter Segler.

Mit ihrer Kooperation wollen sie “wichtige Inhalte vermitteln, ohne die Zuschauer mit Fakten zu überfrachten”, so Roesner. Überfrachtet ist der Film nicht, gleichwohl lernen wir viel über ökologische Zusammenhänge; für korrekte Fakten sorgte der Walexperte Dr. Karsten Brensing als Fachberater.

So kann man Jaenicke nur die Daumen drücken, wenn er sagt: “Wir hoffen, dass wir es auch mit einem unterhaltsamen Spielfilm schaffen, die Zuschauer für den Meeresschutz zu begeistern”.

| Oliver Kinser | 2. Februar 2021