Gilmore Girls

Eine Frau in den 30ern und ihre Teenie-Tochter suchen ihren Platz im Leben. Die beiden sind beste Freundinnen und unzertrennlich. Nur: Wer von ihnen ist eigentlich die Erwachsene?

 

Leben und Lieben in Stars Hollow

Lorelai Gilmore (Lauren Graham) ist Mitte 30, kaffeesüchtig, chaotisch und redet wie ein Schnellfeuergewehr. Ihre hochbegabte und hochvernünftige Teenie-Tochter Rory (Alexis Bledel) hat sie alleine großgezogen. Aufgrund ihres unabhängigen Lebensstils gerät Lorelai immer wieder mit ihren wohlhabenden und stockkonservativen Eltern Richard (Edward Herrmann) und Emily (Kelly Bishop) aneinander. Selbst Rory verzweifelt gelegentlich an dem unreifen Verhalten ihrer Mutter. Auch wenn man die beiden „Gilmore Girls“ nicht immer versteht – in dem idyllischen Nest Stars Hollow sind Lorelai und Rory beliebt und geachtet. Zwischen Job, Schule und den gesellschaftlichen Verpflichtungen des Kleinstadtlebens versuchen Mutter und Tochter, ihren Weg zu gehen. Natürlich bringt die Männerwelt sie dabei immer wieder aus dem Tritt.

Amy Sherman-Palladinos berühmte letzte vier Worte

Sieben Staffeln lang, von 2000 bis 2007, liebten und litten, stritten und versöhnten sich die „Gilmore Girls“. Amy Sherman-Palladino war in den ersten sechs Staffeln die kreative Mutter der Mädels. Doch dann konnte sich die Serienschöpferin mit dem Sender The CW nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Ein anderer übernahm ihr Baby, und die letzten vier Worte, die Amy Sherman-Palladino für das Finale erdacht hatte, blieben in ihrer Schublade.

Jahrelang hoffte sie, diese Idee für einen Film verwerten zu können. Dann nahm sich der Streaming-Anbieter Netflix der „Gilmore Girls“ und ihrer riesigen Fan-Gemeinde an. Er produzierte eine vierteilige Miniserie mit dem Titel „A Year in The Life“ – und den finalen vier Worten. Mit an Bord sind fast alle Schauspieler von einst, selbst Melissa McCarthy: Die Darstellerin von Lorelais bester Freundin Sookie hat zwischen den Dreharbeiten zu Hollywood-Blockbustern wie „Tammy“ und „Ghostbusters“ einen Termin für das Special eingeschoben. Nur Edward Herrmann, in der Serie Loreleis Vater Richard, wird man schmerzlich vermissen. Der Schauspieler starb 2014 im Alter von 71 Jahren.

 

Die Mutter-Tochter-Dramödie macht mit der ersten Folge süchtig!

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