House of Cards

Als erste Eigenproduktion des Streaming-Dienstes Netflix erregte „House of Cards“ besondere Aufmerksamkeit. Die Ränkespiele des skrupellosen Kongressabgeordneten Francis Underwood zeigen, wie spannend und unterhaltsam die Welt der Politik sein kann.

 

Rache eines Politikers

Im Mittelpunkt von „House of Cards“ steht der Washingtoner Politiker Francis „Frank“ Underwood (Kevin Spacey). Als ihn der neue Präsident nicht wie versprochen zum Außenminister ernennt, schmiedet Frank einen Racheplan. Der ebenso intelligente wie machtgierige Kongressabgeordnete ersinnt Strategien, die es in sich haben. Seine nicht weniger ehrgeizige und raffinierte Ehefrau Claire (Robin Wright) unterstützt ihn dabei. Außerdem versucht Frank, die aufstrebende Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) für seine Zwecke einzuspannen.

 

Der Zuschauer als Komplize

Auch die Zuschauer will Frank Underwood auf seine Seite ziehen. Indem er die vierte Wand durchbricht, lässt er sie an seinen Gedanken und Plänen teilhaben und macht sie zu Komplizen. Bekannt ist dieses Stilmittel aus dem Theater. 

Konkurrenz für das etablierte Fernsehen?

Die seit 2013 bei Netflix ausgestrahlte Serie stützt sich auf die BBC-Miniserie „Ein Kartenhaus“ (1990), die auf einem Roman von Michael Dobbs basiert. Der berühmte Regisseur David Fincher („The Social Network“) ist als ausführender Produzent beteiligt und inszenierte die ersten beiden Folgen. In Deutschland lief „House of Cards“ zunächst im Bezahlfernsehen bei Sky, später auch im Free-TV. Pro7 Maxx zeigte die Serie im Original mit Unterton, in Sat.1. war die Synchronfassung zu sehen. Bei Netflix sind bislang 4 Staffeln verfügbar, die 5. Staffel startet im Mai 2017 auch SKY.

Ebenso packender wie zynischer Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses

 

Trivia:

 

Sendung empfehlen