Two and a Half Men

Die Comedy-Serie „Two and a Half Men“ dreht sich um den Womanizer Charlie, der notgedrungen seinen Bruder Alan und dessen Sohn Jack aufnimmt. Damit zieht das Chaos in sein Strandhaus ein.

Skandal-Star Charlie Sheen spielt sich selbst

Suff, Sex und Glücksspiel: Charlie Sheen hat dieselben Vorlieben wie sein Serien-Alter-Ego. So spart die US-Sitcom, die aus der Feder der „Rosanne“-Schöpfer Chuck Lorre und Lee Aronsohn stammt, nicht an deftigen Zoten. Das garantieren neben „Onkel Charlie“ weitere schräge Charaktere wie seine nymphomane Mutter Evelyn oder Stalkerin Rose.  

Neben Charlies Frauengeschichten sorgen die Kabbeleien zwischen den ungleichen Brüdern für Dialogpfeffer. Biedermann Alan, gespielt von Jon Cryer, und Großmaul Charlie geraten sich immer wieder in die Haare ‒ sei es wegen Alans Geiz oder Jacks Erziehung.

Serientod und A­­uferstehung: Ashton Kutcher wird Charlie-Nachfolger

„Two and a half Men“ machte Charlie Sheen, seinen Serienbruder John Cryer sowie die „halbe Portion“ Angus T. Jones zu Stars mit Traumgagen. Doch der Erfolg stieg Sheen zu Kopf. Nach einem Streit mit Produzent Lorre ließ der ihn in Staffel 9 den Serientod sterben. Damit starb auch das Zuschauerinteresse ‒ trotz Mädchenmagnet Ashton Kutcher als neuer Hauptdarsteller Walden und Gastauftritten von Stars wie Mila Kunis oder Miley Cyrus. Vier Staffeln überlebte „Two and a half Men“ ohne das frühere Zugpferd, dann war nach insgesamt 12 Staffeln Schluss.

Enttäuschendes Finale

Fans, die auf ein Comeback von Charlie Sheen im Finale gehofft hatten, wurden enttäuscht. Zwar wurde Sheens Seriencharakter für die letzte Episode tatsächlich reanimiert. Die Zuschauer bekamen jedoch nur seinen von einem Double dargestellten Rücken zu sehen. In der Schlussszene wurde „Onkel Charlie“ dann von einem Klavier erschlagen – eine letzte Breitseite von Produzent Lorre, der durch seine Rachsucht das Finale ruinierte und so viele Fans enttäuschte.

Chaotische Männer-WG mit Kultfaktor für Fans schräger Comedy-Serien

 

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