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Aaron Paul

Aaron Paul

Mit der Figur des Jesse Pinkman in “Breaking Bad” feierte Aaron Paul seinen Durchbruch. Seither ist er in Serien ebenso gefragt wie in großen Kinofilmen.

Manchmal bedarf es nur einer Rolle, um zum Superstar aufzusteigen. Für Aaron Paul war das der mit Drogen dealende Loser Jesse Pinkman in der Kultserie “Breaking Bad”. Ursprünglich sollte der Charakter bereits in der ersten Staffel 2008 den Serientod sterben, doch Paul und Hauptdarsteller Bryan Cranston alias Walter White hatten eine so großartige Chemie, dass er bis zum Finale 2013 zum zweiten Hauptdarsteller wurde.

Für seine nuancierte Darstellung des jungen Mannes, der von seinem ehemaligen Lehrer genötigt wird, Drogen selbst herzustellen und dafür über Leichen zu gehen, erntete Paul jede Menge Kritikerlob und Preise, darunter dreimal den Emmy. Seither ist er gefragt wie nie. Vor seinem “Breaking Bad”-Engagement wusste er nach eigener Aussage oft nicht, wovon er seine Rechnungen bezahlen sollte, trat gelegentlich in Musikvideos und Serienepisoden, darunter in “Beverly Hills, 90210”, “Emergency Room” und “Akte X”, auf und hatte kleinere Rollen in Filmen wie “K-PAX” und “Mission Impossible 3”. Nebenbei arbeitete er als Model.

Bescheidener Star mit sozialer Ader

Seit seinem Durchbruch drehte Aaron Paul viel fürs Kino, darunter “Smashed”, “Need for Speed”, “A Long Way Down”, “Exodus: Götter und Könige”, “Triple 9” und “Central Intelligence”. Auch ist er im Kinothriller “Eye in the Sky” als Drohnenpilot zu sehen.

Für das US-Videoportal Hulu drehte Paul bis 2018 drei Staffeln der Sekten-Serie “The Path”, 2020 ist er in Staffel drei von “Westworld” zu sehen. Aaron Paul weiß, wem er seinen Erfolg zu verdanken hat. Und so kommt er gerne einmal auf einen Plausch heraus zu den Fans, die gelegentlich neugierig vor seinem Haus warten. Auch sonst zeigt sich der Vater einer Tochter sozial und setzt sich regelmäßig für karitative Zwecke ein

| rtv Redaktion | 14. August 2019