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Adam Driver

Adam Driver

Brühmt wurde Adam Driver als schräger Liebhaber in “Girls”. Mittlerweile pendelt der Ex-Marine zwischen Arthouse-Kino und Blockbustern wie “Star Wars”.

Adam Drivers Militärkarriere endete nach nur zwei Jahren mit dem Bruch seines Brustbeins. Ganz losgelassen haben Driver seine Erfahrungen als US-Marine nie. So gründete er die Wohltätigkeitsorganisation “Arts in the Armed Forces”, die kulturelle Events für Militärpersonal organisiert.

Drivers Schauspielkarriere begann an der Juilliard School in New York. 2011 gab er sein Leinwanddebüt in Clint Eastwoods Biopic “J. Edgar”. Den Durchbruch schaffte der Darsteller mit dem ungewöhnlichen Aussehen 2012 mit der HBO-Serie “Girls”. Die Tatsache, dass er den freizügigen Part, der ihm drei Emmy-Nominierungen einbrachte, überhaupt bekam, macht Driver bis heute stutzig. “Es war wie ein Scherz. Im Skript steht: attraktiver Schreiner. Ich meine, das bin doch nicht ich. Die wollen jemanden, der gut aussieht.”

Passt in keine Schublade

Schon nach der ersten Season von “Girls” musste Driver sich wegen Angeboten keine Sorgen mehr machen. 2014 wurde er für das Drama “Hungry Hearts” bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Es folgten so unterschiedliche Filme wie die Tragikomöde “Sieben verdammt lange Tage”, Martin Scorseses “Silence” und der Krimi “Logan Lucky”. 2019 war er für Spike Lees “BlacKkKlansman” für einen Oscar nominiert, 2020 könnte er mit Noah Baumbachs Scheidungsdrama “Marriage Story” den Golden Globe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 ist Driver mit seiner Kollegin Joanne Tucker verheiratet. Die Geburt des gemeinsamen Sohnes hielt das Paar zwei Jahre lang geheim. Seit 2015 ist Driver als Bösewicht Kylo Ren, den er bereits in “Das Erwachen der Macht” und “Die letzten Jedi” spielte, Teil der “Star Wars”-Saga. Mit “Der Aufstieg Skywalkers”, dem letzten Teil der Trilogie, ist er 2019 im Kino zu sehen.

| rtv Redaktion | 13. Dezember 2019