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Bastian Pastewka

Bastian Pastewka

Bastian Pastewka hat sich durch seine nach ihm benannte Comedyserie ein Denkmal gesetzt, doch ein guter Komödiant wie er kann auch ernste Rollen spielen.

„Es ist vollkommen in Ordnung, unsere alte Rumpel-Sitcom kritisch zu sehen, nicht zu mögen oder gar zu ertragen, das Genre abzulehnen oder die Grundidee, aber bitte bitte bitte sagen Sie nicht, dass wir „kalauern“! DAS tut weh!“ So reagierte Bastian Pastewka unlängst auf die Kurzkritik einer überregionalen Tageszeitung zur zehnten und finalen Staffel von „Pastewka“. Schließlich hat die unterhaltsame, selbstironische Serie mit Tiefgang zahlreiche Preise gewonnen, darunter mehrfach den deutschen Comedypreis sowie den Deutschen Fernsehpreis als „Beste Sitcom“. Im Spaßmachen ist Bastian Pastewka ein alter Hase. Schon mit 20 schrieb und performte er u. a. mit Bernhard Hoëcker mehrere Comedy-Bühnenprogramme, ehe er begann, für Radio und Fernsehen zu arbeiten. Deutschlandweit bekannt wurde der 47-Jährige durch seine Rollen in der „Sat.1-Wochenshow“ von 1996 bis 2001.

Preisgekrönt und gut im Geschäft

Große Erfolge feierte er gemeinsam mit Anke Engelke als Volksmusik-Pärchen „Wolfgang & Anneliese”, mit der Show „Ohne Worte”, in der Pastewka pantomimische Sketche spielte, und den „Edgar Wallace“-Film-Parodien und -Hommagen „Der Wixxer” und „Neues vom Wixxer“, bei denen er nicht nur eine der Hauptrollen spielte, sondern, wie bei der Serie „Pastewka“ auch am Drehbuch mitwirkte. Von seiner ernsten Seite zeigte er sich in der von „Breaking Bad“ inspirierten Dramaserie „Morgen hör ich auf“, die mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Außerdem ist Bastian Pastewka auch als Hörbuch- und Synchronsprecher gut gebucht. In „Der Sommer nach dem Abitur“ ist er als einer von drei Mittvierziger-Freunden zu sehen, deren Leben anders verlaufen ist, als sie es sich vor 25 Jahren erträumt hatten.

| rtv Redaktion | 28. Februar 2020