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Brian Tee

Brian Tee

Brian Tee wollte eine Schauspielkarriere abseits von Klischees. Dafür hat der Mime mit amerikanischen, japanischen und koreanischen Wurzeln hart gearbeitet.

Das Leben steckt voller Überraschungen: In Staffel 2 von “Chicago P.D.” war Brian Tee noch in einer Gastrolle als Bösewicht Jesse Kong zu sehen. Nur wenige Monate später war Tee auf einmal fester Teil des erfolgreichen “Chicago”-Serienuniversums von Hit-Produzent Dick Wolf. Seit 2015 spielt Brian Tee in der Krankenhausserie “Chicago Med”  den ehemaligen Navy-Chirurgen und Notaufnahmen-Boss Dr. Choi.

Den “kulturell vieldeutigen” Künst-lernamen Brian Tee nahm der 1979 in Okinawa als Jae-bum Takata geborene Sohn eines japanisch-amerikanischen Vaters und einer koreanischen Mutter an, nachdem ihm aufgrund seines japanischen Nachnamens nur sehr einseitige Rollen angeboten wurden. Sein Kameradebüt gab Tee im Jahr 2000 in der US-Serie “Pretender”. Zwei Jahre später war der 1,83 m große Mime im Kriegsepos “Wir waren Helden” erstmals auf der Leinwand zu sehen.

Spaß an Actionfilmen

Den Durchbruch bescherte ihm 2006 der Blockbuster “The Fast and the Furious: Tokyo Drift”, in dem er als Rennfahrer D.K. zu sehen war. Seitdem war Tee vor allem im Serienfach beschäftigt – von Gastrollen in Formaten wie “The Unit”, “Lie to me”, “Burn Notice“, “CSI” oder “Grimm” bis zu Hauptrollen wie etwa in “L.A. Crash”.

Im Kino war er in Action-Formaten wie “Wolverine: Weg des Kriegers” oder “Jurassic World” präsent. In der Kultur-Clash-Geschichte “Wedding Palace” durfte Tee sich erstmals auch als Held einer romantischen Komödie beweisen. Besonderen Spaß hatte der Schauspieler als Fiesling Shredder in “Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows”.

| Katharina Montada | 25. September 2019