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Christian Kohlund

Christian Kohlund

Mit seinem markanten Äußeren und der sonoren Stimme wurde Christian Kohlund ein Star im leichteren Genre, doch auch in Krimi-Produktionen fühlt er sich wohl.

Seinen ersten kleinen Auftritt in einem Film hatte Christian Kohlund 1958 als Achtjähriger in der Buchverfilmung “Die Käserei in der Vehfreude”, in der auch seine beiden Eltern mitspielten. Nach seiner Ausbildung am traditionsreichen Max-Reinhardt-Seminar in Wien spielte er später an renommierten Theatern in Wien, Hamburg, Berlin und München viele klassische Bühnenrollen.

In den Siebzigern startete er zusätzlich seine Karriere vor der Kamera, 1981 machte er mit der Hauptrolle im Abenteuervierteiler “Wettlauf nach Bombay” auf sich aufmerksam. Seither ist der Schweizer vor allem als “Nice Guy”, wie er selbst sagt, zu sehen, darunter in “Die Schwarzwaldklinik”, der Reihe “Das Traumhotel”, in der er 10 Jahre lang den Hotelmanager Markus Winter spielte, “Liebe unter weißen Segeln”, “Das Traumschiff”, “Der Bergdoktor” und diversen ZDF-“Herzkino”-Filmen.

Zurück zur Natur

Auch zeigte er sich als eifersüchtiger Ehemann in der Komödie “Der Liebhaber meiner Frau”. Auch im Krimigenre ist Kohlund zu Hause, sei es in den Klassikern “Derrick”, “Der Alte” und “Tatort”, der australischen Serie “Bony und sein Kommissar” oder “Alarm für Cobra 11”, “Anwalt Abel” und “Mord in bester Gesellschaft”.

Seit 2016 agiert er als Wirtschaftsanwalt in “Der Zürich-Krimi”, heute Abend zeigt die ARD den siebten Fall “Borchert und die tödliche Falle”. Privat ist Christian Kohlund seit 1982 mit der Sängerin Elke Best verheiratet, das Paar hat einen Sohn und eine Tochter, die ihn 2017 zum ersten Mal zum Opa machte. 2015 zog das Ehepaar Kohlund nach vielen Jahren in München in den Bayerischen Wald: “Meine Frau und ich genießen die Ruhe und die Natur. Dort, wo sich Fuchs und Hase ,Gute Nacht’ sagen, haben wir es wahnsinnig schön”.

| rtv Redaktion | 15. Januar 2020