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Clint Eastwood

Clint Eastwood

Clint Eastwood ist ein echtes Mulit-Talent, das seine Zeit seit Jahrzehnten bestens zu nutzen weiß – ob als Schauspieler, Produzent, Autor oder Regisseur.

Schauspieler in unzähligen Filmen und Serien, Regisseur, Produzent, Musiker, Politiker der Republikaner und Vater: Wenn einer seine Lebenszeit gut genutzt hat, dann der am 31. Mai 1930 in San Francisco geborene Clint Eastwood. Bekannt wurde er Anfang der 1960er-Jahre durch die Italo-Western von Sergio Leone, darunter „Für eine Handvoll Dollar“. Auch Hollywood wurde dadurch auf ihn aufmerksam, wo er zunächst ebenfalls in Western wie „Hängt ihn höher“ besetzt wurde, bis er in den 70ern mit den „Dirty Harry“-Filmen den großen Durchbruch schaffte. In den 80ern stand Eastwood zunehmend selbst hinter der Kamera. In Talkshows scherzt er über seine eigene Senilität und offenbart, dass er eigentlich ein Liberaler und für die gleichgeschlechtliche Ehe sei.

Mehrfach preisgekrönt

1992 wurde Eastwood dann für seinen Spätwestern „Erbarmungslos“ als Regisseur sowie als Produzent mit dem Oscar ausgezeichnet, 2004 noch einmal für „Million Dallar Baby“. Seitdem gilt er als einer der besten Regisseure Hollywoods. Er drehte unter anderem „Perfect World“, „Die Brücken am Fluss“, „Mystic River“, „Flags of Our Fathers“ „Letters from Iwo Jima“ und „Grand Torino“. In Letztgenanntem brilliert er als mürrischer und rassistischer Koreakriegsveteran Walt Kowalski. Durch den asiatischen Nachbarsjungen Thao kommt er zum Umdenken. Auf dieses humanistische Gesellschaftskino folgten weitere Werke wie „Invictus – Unbezwungen“, „American Sniper“, „The Mule“ und „Der Fall Richard Jewell“. Privat spielt Clint Eastwood gerne Klavier. Und dass der Schauspieler die Frauen liebt und die ihn, ist kein Geheimnis. Er war zwei Mal verheiratet, hatte zahlreiche Liebschaften und hat acht Kinder von sechs Frauen.

| rtv Redaktion | 26. März 2020