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Emilia Schüle

Emilia Schüle

Im zarten Alter von 11 Jahren stand sie das erste Mal vor der Kamera, mit 27 zählt Emilia Schüle bereits zu den Top-Stars des deutschen Films.

In der Komödie „High Society“ spielt Emilia Schüle eine verwöhnte Göre, die unsanft aus ihrem Luxusleben zwischen Villa und Shoppingtouren gerissen wird, als sich herausstellt, dass sie bei der Geburt vertauscht wurde. Im wahren Leben bewies die 1992 in Sibirien geborene Schauspielerin früh Ehrgeiz: Mit sieben Jahren bekam sie Unterricht in Modern Dance und Ballett. Durch den Workshop „Talents Getting Started“ kam Schüle, die als Kleinkind mit ihren Eltern nach Deutschland gezogen war, in Kontakt mit der Schauspielerei. Nach einem Auftritt in einem Werbespot ergatterte sie eine Rolle im Kurzfilm „Nichts weiter als“, der auf der Berlinale gezeigt wurde. Aus der Abenteuerlust, die sie mit elf vor die Kamera gezogen hatte, wurde Liebe: „Ich hab’ sofort mein Herz an den Film verloren.“ Der Durchbruch kam 2008 mit der Hauptrolle in der Kinokomödie „Freche Mädchen“.

Auf den Sprung nach Hollywood?

Vier Jahre später erfüllte sich mit Emilias erstem „Tatort“-Auftritt ein Traum: Für den Dreh der Episode „Wegwerfmädchen“ pendelte die damals 19-Jährige zwischen dem „Tatort“-Set und den Abiturprüfungen. Letztere bestand sie trotz der Doppelbelastung mit Top-Noten. Sie habe eben gelernt, fokussiert zu sein, ihre Zeit effektiv zu nutzen, so Schüle in einer Talkshow. Was auch die Anzahl ihrer Rollen beweist: In rund 50 Produktionen hat das Ausnahmetalent bislang gespielt, zahlreiche Preise abgeräumt. Gerade ist sie auf dem Sprung zur internationalen Karriere. 2019 starteten die Dreharbeiten für die US-Spionageserie „Treadstone“, in der sie eine russische KGB-Agentin spielt. Über ihr Privatleben hält sich die Darstellerin bedeckt: „Ich habe aus der Vergangenheit gelernt“, so Emilia Schüle, die sechs Jahre mit Schauspielkollege Jannis Niewöhner liiert war.

| rtv Redaktion | 2. Juni 2020